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Shinjuku September 9, 2007

Posted by tanuki77 in Tokyo - Megalopolis.
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Shinjuku

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Das Zentrum und Herz Tokios. Der Bahnhof (Shinjuku Station) ist ein gigantisches Labyrinth mit Dutzenden Ein- und Ausgängen. Bereits Uwe Ochsenknecht hat sich hier in „Erleuchtung garantiert“ verirrt. Denn die Neonreklame wird nachts weitestgehend ausgeschaltet – zur sicheren Orientierungshilfe also nur bedingt geeignet. Von überall her schallt Lärm von den unzähligen kleinen Restaurants, nachts versuchen farbige Schlepper, Ausländer in diverse Nachtclubs zu ziehen – mit zum Teil für Japan unerwartet aggressiven Methoden. So etwas kennt man normalerweise nur von ägyptischen oder tunesischen Basars. Genau wie auch in Shibuya (und dem Rest der Stadt) sind hier viele Hotels angesiedelt. Ansonsten gibt es für den Touristen unzählige Game Center (Ufocatcher & die neuesten Fahr- und Schiess-Simulationen), Einkaufszentren, den angrenzenden Yoyogi-Park und natürlich das

  • Tokyo Metropolitan Government Building.

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Das gigantische Gebäude mit den zwei charakteristischen Türmen, nach einem damals sehr umstrittenen Entwurf von Kenzo Tange gebaut, polarisiert. Man kann – da es sich um ein öffentliches Administrationsgebäude handelt – kostenlos mit dem Aufzug auf die jeweiligen Aussichtsplattformen fahren. Das geht trotz der 45 Stockwerke überraschend schnell und erst einmal oben angekommen, bietet sich dem Touristen eine wahrhaft atemberaubender Ausblick über ganz Tokyo. Erst hier wird deutlich, wie gross die Stadt überhaupt ist. Ein Ende ist nicht zu erkennen: ein riesiger Moloch, dessen Betonbauten mit dem Horizont zu verschmelzen scheinen. Übersichtstafeln vor jedem Fenster geben weitere Informationen über bekannte Gebäude in Blickrichtung. Tagsüber wie nachts einfach atemberaubend.

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Ein Blick aus dem Tokyo Metropolitan Government Building in Südwestlicher Richtung, bei den Hochhäusern handelt es sich um den Shinjuku Park Tower (Vordergrund, 235m), den Landmark Tower (Vordergrund, 296m) sowiedas NTT Shinjuku Building (Hintergrund, klein, 127m) und das Tokyo Opera City Building (Hintergrund, gross, 235m).

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Öffnungszeiten (variieren) : 9:30 – 22:00 Uhr, geschlossen am 29.12, 2.1, 3.1. Die Aufzüge nach oben sind bis etwa 30 Minuten vor Ende der Öffnungszeiten in Betrieb. Am 01.01 sind die Aussichtsplattformen schon am frühen morgen geöffnet, um den ersten Sonnenaufgang des Jahres sehen zu können.

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Höhe : 202 Meter = 45 Stockwerke

Die Aufzüge schaffen die 45 Stockwerke in ca. 55 Sekunden. Desweiteren befinden sich auf den beiden Aussichtsplatformen Souvenirshops. Zum TMG kommt man am Besten zu Fuss durch endlos erscheinende Tunnel von der Shinjuku Station aus. Dies dauert ca. 10-15 Minuten.

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  • Takashimaya Times Square /Tokyu Hands

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Bilder:

Meine Lieblingsecke in Shinjuku: hier gibt es Crepes, Game Center, Parks, Kaufhäuser und Hotels.

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  • Shinjuku Prince Hotel

Das Hotel erinnert in seiner Form etwas an eine PS2, ist aber ein durchaus empfehlenswertes Hotel, wurde im Sommer 2007 renoviert und besitzt jetzt mit einer eigenen Haltestation der privaten Seibu Shinjuku Line im 2. Stock eine ideale Verkehrsanbindung. Dort befindet sich auch eine kleine Ladenpassage, das „American Boulevard“. Generell kann man japanische Hotels nur empfehlen, alle haben einen sehr hohen Qualitätsstandard, sind nur den Platzverhältnissen angemessen „klein“.

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Und die gleiche Ecke bei Nacht:

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Einer der zahlreichen Ein- und Ausgänge der Shinjuku Station. Als ich das Bild gemacht habe, muss wohl gerade Feierabend gewesen sein, die Büroarbeiterinnen tragen alle Kostüme mit gelben Schleifchen.

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In der Shinjuku Station befindet sich ebenfalls der Abfahrts- und Ankunftsbereich der „Highway“ Busse, welche die Großstädte miteinander verbinden. So kann man z.B. sehr bequem (Liegesessel, ähnlich wie im Flugzeug „ausfahrbar“) von Osaka nach Tokyo fahre – zu einem Bruchteil des Preises, den die Strecke per Shinkansen kosten würde. Dafür braucht der Bus aber auch 8 Stunden, ein Shinkansen weniger als 3.

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