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Das doppelte Fukuoka Juni 26, 2011

Posted by tanuki77 in Fun, Karaoke & Co, Notizen am Rande.
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Fukuoka, auf der Insel Kyushu gelegen, ist nicht nur wegen des wunderschönen, geschichtsträchtigen Hafens einen Besuch wert. Allerdings gibt es da ein Problem, welches für grosse Verwirrung bei Touristen und selbst Japanern sorgt…

Zugverbindungen innerhalb Japans sucht man sich am Besten per hyperdia im Internet heraus (gibt es auch als iPhone App für unterwegs). Eine Verbindung zwischen Tokyo und Fukuoka wird dort allerdings je nach Zugart mit 450-650 km Entfernung angegeben. Doch wie kann das sein? 650 km nach Kyushu? Selbst das näher gelegene Hiroshima ist ca. 900 Kilometer von Tokyo entfernt. Die etwas verworrene Lösung: es gibt einen kleinen Lokalbahnhof namens Fukuoka, in einer Stadt nordwestlich von Tokio, die bereits vor mehreren Jahren zwar ihren Namen änderte, den Fukuoka-Bahnhof aber beibehielt. Dieser Bahnhof liegt nun allerdings in der Präfektur Toyama!

Das “richtige” Fukuoka besitzt keinen Bahnhof mit Namen Fukuoka, man muss sein Ticket statt dessen nach “Hakata” suchen, bzw. kaufen. Dann zeigt Hyperdia auch eine Distanz von 1180 Kilometern an. Passt. Viele Schalterbeamte im Ticketcenter sind bereits auf das “falsche” Fukuoka hereingefallen und stellten Tickets aus, die Touristen wie Japaner nicht nach Kyushu brachten.

Japan & Handys April 20, 2007

Posted by tanuki77 in Fun, Karaoke & Co.
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Betrachtet man sich den Handy-Hype hierzulande (neuesten Zahlen zufolge besitzt jeder Haushalt in Deutschland ein Handy), so ist das nichts im Vergleich zu Japan.

Überall piepsen und läuten Handys. Dank ausgefeilten Handygames (wir sprechen hier von RICHTIGEN Spielen, es gibt sogar Final Fantasy für das Handy!) und billigen SMS, kostenlosen Mails, etc.  Zeitvertreib Nummer 1 in der Ubahn.

Eines gleich vorweg : In Japan gibt es keine Klingeltonabzocke, SMS kosten in der Regel nur 5 oder 10 Yen, Spiele zum Herunterladen sind auch nicht viel teurer.

Das Handy als individualisiertes Accessoire

In den diversen Kaufhäusern wird es sehr deutlich : es gibt tausende Add-ons für´s Handy: egal ob Handysticker, Handyschale, Handyskin…oder Handy-Straps, man “stylt” sich sein eigenes Handy zurecht. Einige Japanerinnen, bei denen die genannten Anhänger so beliebt sind, haben ihr Handy mit bis zu einem halben Dutzend Straps verschönert, manchmal sogar mit mehr. Egal ob Film, Werbefigur oder Plakette : es gibt Millionen von Straps, einige sind sehr selten und werden nur zu bestimmten Anlässen verkauft oder weitergegeben. Eine kleine Auswahl der von mir gesammelten Anhänger:

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Inkompatibel!(?)

Versuche, bislang deutsche Handys in Japan zu betreiben, waren sehr lange Zeit nicht erfolgreich, zumindest was meine bisherigen Handys anbelangte, der japanische Standard der Mobilfunknetze stellte sich – gemeinsam mit Korea und Jamaica – als völlig inkompatibel heraus. Bereits vor 11 Jahren habe ich versucht, zuerst mit einem Dualbandhandy, dann später mit meinem Tribandhandy, in Japan ein Netz zu bekommen – ohne Erfolg. Mittlerweile hat sich das glücklicherweise verbessert.

Aus aktuellem Anlass habe ich jetzt persönlich Informationen eingeholt zum japanischen Mobilfunknetz:

Es funktionieren neuere UMTS / 3G + Handys oder Satellitentelefone in Japan, mit Dual- Tri- oder Quadbandhandys alleine hat man in Japan leider keinen Empfang.

Wer also sicher gehen will, in Japan erreichbar zu sein, sollte sich ein japanisches Handy zulegen, was leider nicht allzu einfach ist:

  • Vodafone & Co

Den heiss umkämpften Mobilfunk-Markt teilen sich in Japan ebenso wie in Deutschland nur wenige Firmen auf : neben Firmen wie AU, willcom oder NTT Docomo gab es bis zum letzten Jahr auch noch Vodafone. Dort war sogar ein Handy zu bekommen, das man aus Japan heraus in Deutschland, bzw. Europa benutzten konnte. Vodafone existiert leider nicht mehr, statt dessen gibt es jetzt SoftBank.

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Für Leihhandys kann vor einem Japanbesuch folgende Website konsultiert werden (Softbank):

http://www.softbank-rental.jp

Am Flughafen in Narita gibt es ebenfalls die Möglichkeit, ein Handy zu leihen. Wie gesagt, nicht gerade billig aber man ist wenigstens erreichbar. Neuerdings kann man auch nur eine Simkarte von Softbank beziehen, die dann im eigenen iphone oder 3G Handy betrieben werden kann. Anrufe nach Deutschland schlagen dann allerdings mit ca. 4-5 Euro zu Buche, angerufen werden ist kostenlos. Da zum Teil immense Kosten anfallen wenn sich das eigene Smartphone dann mit dem Internet verbindet, ist zur Vorsicht geraten.

Softbank kann ich persönlich sehr empfehlen, da die Netzabdeckung und die Sprachqualität sehr gut ist. Die Kosten für ein Leihandy betragen ca. 2-6 Euro je Tag, plus Versicherung (ca. 2 Euro am Tag).

Es ist für das Anrufen nach Deutschland eine spezielle Vorwahl von Nöten (je nach Mobilfunkfirma unterschiedlich), bei Softbank ist dies z.B. :

0046 01 049 +Vorwahl ohne 0 + Telefonnumer

Der Ausländer hat in Japan ansonsten nicht sehr viele Möglichkeiten, an ein eigenes, günstiges Japanhandy zu kommen, zumal der Verkauf von Prepaidhandys aus Missbrauchsgefahr zuletzt sehr eingeschränkt wurde. Grösste Chancen sollte man z.B. in Fillialen von 7Eleven oder Family Mart haben. Prepaidhandys sind nicht teuer, besitzen allerdings keine Simkarte wie ihre deutschen Pendants. Kleine Rubbelkärtchen mit Guthaben gibt es in allen Shops (der jeweiligen Firma, siehe oben) zu kaufen. Wie bereits erwähnt ist der Verkauf der Prepaidhandys aber sehr eingeschränkt worden, so dass es mittlerweile eher schwierig ist, ein solches Telefon ohne Japanischkenntnisse, bzw. japanischem Bankkonto zu bekommen. Übrigens : lädt man das japanische Prepaid-Handy nicht regelmässig auf, verfälllt zuerst das Guthaben (je nach Anbieter nach 10-90 Tagen) und nach spätestens einem Jahr wird es deaktiviert. Positiv : Gespräche nach Deutschland sind von einem japanischen Handy aus sehr günstig, wenn man die Entfernung und die Tatsache berücksichtigt, dass es sich um ein Prepaidhandy handelt. Je Minute fallen nur zwischen 0,70 Euro und 1,50 Euro an, und in Japan entgegengenommene Anrufe aufs Handy sind natürlich für den Angerufenen kostenlos, da es ein Inlandshandy ist.

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Sakura – Kirschblütenzeit in Japan Februar 20, 2007

Posted by tanuki77 in Fun, Karaoke & Co.
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Einzigartig und wunderschön: die Kirschblütenzeit in Japan

Update: Soeben wurde die Kirschblütenzeit 2011 für den 29. März angekündigt (Tokyo), die volle Blütenpracht wird dann um den 07. April 2011 erwartet!

Abhängig vom Wetter ist die Kirschblütenzeit zumeist im April, je nach Lage der Stadt um einige Wochen verschoben (je nachdem ob Nord/Süd oder West/Ostjapan).

Dank intelligent angelegter Alleen und Parks ist das ein unvergesslich schöner Anblick. Zu dieser Zeit finden auch sehr viele Feste und Festivals statt, wie z.B. das sogenannte “Hanami”. Hier treffen sich Freunde, Arbeitskollegen und Bekannte unter den blühenden Bäumen, bzw. in den Parkanlagen, um zu feiern. Meistens werden Freunde schon sehr früh losgeschickt, um die besten Plätze mit meist blauen Planen und Decken zu reservieren.

In Tokio ist zur Kirschblütenzet besonders der Ueno-Park (siehe auch “Ueno“) empfehlenswert, kann man nicht verfehlen (nur ein paar Meter über die Strasse und dann die Treppe hoch von der Ueno-Station entfernt) und wunderschön. Besonders wenn die Kirschblüten anfangen, vom Wind getragen durch die Alleen zu wehen, ist das ein Anblick, den man so schnell nicht wieder vergessen wird. Auf dem folgenden Bild mutet dieser Blütenregen auf den ersten Blick fast wie Schnee an.

Ein Insidertipp ist sicherlich der Rikugien-Park (nähere Infos & Anfahrt auch unter “Rikugien”). Zur Kirschblütenzeit hat der Park ausnahmsweise auch nachts geöffnet! Sollte man nicht verpassen, vor allem weil der uralte Baum am Eingang des Parks dann hell erleuchtet erscheint. Der Rest des Parks wird dezent von aufgehängten Lichtern und Laternen in atmosphärisches Licht getaucht. Romantisch, faszinierend und absolut schön!

Im Folgenden einige Sakura – Impressionen aus anderen Städten.

Sakura @ Takada Castle:

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Sakura @ Kamakura (Daibutsu):

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Sakura @Yamato:

(Toka) 10. Ebisu Februar 2, 2007

Posted by tanuki77 in Fun, Karaoke & Co.
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Ein Ereignis für Jung und Alt. Dieses Fest, zu Ehren von “Ebisu” (siehe Poster) findet besonders in Westjapan statt. Die Bilder hier sind aus der Gegend um Osaka gemacht worden. Insbesondere Geschäftsleute finden sich alljährlich im Januar an einem der Schreine ein, um für ein besonders gutes und einträgliches Geschäftsjahr zu bitten.

Ganze Strassenzüge füllen sich in den Abendstunden mit tausenden Menschen. Selbst wenn man nicht direkt zum Schrein möchte, findet man in den Strassen hunderte Stände mit einer Vielzahl an Gerichten. Egal ob Tintenfisch oder leckerstes Rindfleisch: für jeden Geschmack ist etwas dabei. Trotz der Menschenmasse geht natürlich – ganz japantypisch – alles geregelt und absolut ruhig von statten. Sicherheitskräfte samt Polizei sorgen dafür, dass man in der richtigen Schlange steht und nicht versehentlich in eine falsche Richtung oder gegen den Strom läuft.

Mein Tipp: Fleischspiesse (z.B. Yakitori, ca. 300-500 Yen je Spiess), danach eine heisse Kartoffel mit etwas Butter (300 Yen) – und zum Nachtisch eine Schokoladenbanane. Auf keinen Fall sollte man die kleinen süssen Honigkrapfen übersehen (“Baby-Castella“), die überall frisch zubereitet werden und in Tüten von 300 bis 1000 Yen angeboten werden. Direkt heiss vom Blech in die Tüte schmeckt es am Besten.

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Am Schrein angekommen reihen sich Geschäftsleute und auch Privatpersonen in die Warteschlange ein, direkt vor dem Schrein wirft man eine Münze in den hölzernen Opferstock, klatscht in die Hände und erbittet gute Geschäfte im neuen Jahr. Dabei sind es beileibe nicht nur Münzen, die gespendet werden, häufig wandern sogar Geldscheine (auch grössere Beträge) in den Opferstock. Ganz abgesehen von den Sachspenden (Lebensmittel) der Standbesitzer, die sich dem Schrein gegenüber aufstapeln.

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Eine heitere und freundliche Atmosphäre, die man als Tourist unbedingt einmal erfahren haben muss. Die Verkäufer der Gerichte sind wirklich allesamt sehr nett und freuen sich sehr, wenn gerade ein Ausländer bei ihnen kauft. Umso mehr natürlich, wenn es auch schmeckt (totemo oishii desu!) :-D

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Leider sind die Bilder im Zuge des Gewühls (stehen bleiben ist nicht immer möglich, da die Masse einen weiterschiebt…) etwas verwackelt, aber man kann etwas erkennen. Und damit es noch etwas plastischer wirkt, noch zwei kleine Videoclips von dem Event.

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Onssen (Arima) Januar 29, 2007

Posted by tanuki77 in Fun, Karaoke & Co.
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Für Japaner die ultimative Entspannung. Natürliche Heilquellen, auf japanisch “onssen”, gibt es in Japan fast überall, vorwiegend jedoch in Gebirgsregionen. Das Wasser wird dann direkt aus dem Berg in die Becken gepumpt, die sich zumeist in speziellen Anlagen (z.B. in Hotels) befinden – entweder überdacht oder im Freien gelegen. Zimmer der gehobenen Kategorie besitzen meist einen eigenen, privaten Onssen-Anschluss.

 

Für uns als Europäer ist die Tatsache befremdend, dass man “nackt” in das Bad steigt. Für Japaner ist das gänzlich normal, nur den unbedarften, coolen Ausländer packt plötzlich die Scham und verweigert den Zugang. Schliesslich will man sich nicht unbedingt in einen grossen Bottich mit anderen unbekannten Männern setzen – noch dazu als einzigster Ausländer, nackt den prüfenden Blicken der anderen Besucher ausgesetzt zu sein. Auch gibt es nur (mit sehr wenigen Ausnahmen) geschlechtlich getrennte Becken, also gar nicht erst auf dumme Gedanken kommen ;-) .

Wer dies alles aber verschmerzen kann, wird nicht enttäuscht: das Wasser ist wunderbar angenehm, besitzt in der Tat Heilwirkung und bietet Entspannung pur. Je nach Anlage gibt es mehrere “Becken” mit verschiedensten Wassersorten, die jeweils eine andere Heilwirkung besitzen. Man kann ruhig alle Becken ausprobieren, tut in der Tat SEHR gut.

Für alle “First Timers”, hier ein paar Tipps:

* Das Wasser ist sehr heiss, also vorsichtig einsteigen, nicht reinspringen oder auf die Idee kommen, Seife, Alkohol oder gar Essen mit ins Becken zu nehmen (hört sich lustig an, soll aber alles schon passiert sein).

* Davor, bzw. danach kann man entweder in die Sauna (falls angeboten) und sich natürlich duschen, Haare fönen, usw. -> Seperate Duschen , Waschbecken, etc. sollten in der Anlage befindlich sein.

 

Die Bilder habe ich in Arima gemacht, ein kleiner aber schöner Kurort in den Bergen Westjapans. Es gibt in Japan mehr oder weniger berühmte Orte für Onssen. Der Ort selbst hat sich ganz auf den Onsen-Tourismus eingestellt. Es gibt in dutzenden Geschäften allerlei Souvenir, aber auch regionale Köstlichkeiten zu erwerben.

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Hatschi! Kostenlose Taschentücher gefällig? Januar 22, 2007

Posted by tanuki77 in Fun, Karaoke & Co.
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Gesundheit! In Japan gibt es diese Floskel leider nicht, aber ich glaube “odaiji-ni” kommt dem recht Nahe. Wovon ich rede ?

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Ganz einfach: überall in Japan, an diversen Strassenecken, Kreuzungen, Touristenzentren, kurzum: überall wo viele Menschen sind gibt es sie : kostenlose Taschentücher. Hübsch verpackt und mit  Werbung aller Art versehen. Man bekommt diese Packungen in die Hand gedrückt – kostenlos. Finanziert durch die aufgedruckte Werbung. Und mal ehrlich : eine besser Methode, seine Werbebotschaft unter´s Volk zu bringen, gibt es wohl kaum. Ich habe mittlerweile eine ganze Kollektion dieser Taschentuch-Päckchen. Wenn man unterwegs ist, überaus praktisch. Noch mehr, wenn man erkältet ist. Da bleibt nur eines zu sagen: Gesundheit :-D

Lustig,ne ? Januar 18, 2007

Posted by tanuki77 in Fun, Karaoke & Co.
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Japan ist quietschig-bunt, süss, niedlich und manchmal total schrill und ausgeflippt.

Kostproben gefällig ? Die folgenden Bilder wurden entweder von mir aufgenommen oder sind Fundstücke aus dem Netz. Enjoy ^_^

Ich mag dieses Smiley, Icon einer der zahllosen Koch-Shows im japanischen Fernsehen:

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Sogar der Cappuccino ist liebevoll verziert (Kiki´s Delivery Service):

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So weit gar nicht hergeholt; ich habe selbst schon gesehen, wie eine Japanerin bei McDonalds über ihrem Essen eingeschlafen ist. Das hektische Grossstadtleben fordert seinen Tribut, ich bin auch mehr als nur einmal in der Tokioter Ubahn eingeschlafen.

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Japan-Baseball mit Darth Vader & Co…ob das mit rechten Dingen zugeht ?

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Aibo war gestern. Das Neue High-Tech Spielzeug für´s Wohnzimmer ist Pikaneko, ein possierliches Katzenacessoire mit Illuminationsfunktion (IFT) .

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Sushi nur 500 Yen! Für Feinschmecker gibt es Clownfish-Sushi für 765 Yen:

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Polizistin vor Polizeiauto. Man beachte den Polizei-Bär auf dem Beifahrersitz ^-^

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Aber natürlich haben die andere Probleme…wie z.B. LKW-Fahrer, die Defizite in der Höhenwahrnehmung haben…

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Hier ist etwas Erklärungsarbeit von Nöten. Damit man in Japan des Menschen beste Freunde besser verstehen kann, gibt es kleine Übersetzungsgeräte für Hund und Katze, welche das Miauen, bzw. Bellen dem Herrchen ohne tiefgreifende Fremdsprachenkenntnisse übersetzen. Hier also eine Katze samt Gerät (Meaow-Lingual), auf dessen Display zu lesen ist : “Traue dem Gerät nicht”. Die Katze sieht aber auch sehr gerissen aus!

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Ein Herz für Gaijins : Englisches Navigationssystem…
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Es gibt Sachen, die sind überall auf der Welt gleich. Auch Japan hat eine Knallerbsenstrauchbesitzerin. Eine Art Berühmtheit, habe selbst schon gesehen wie sie mit Töpfen nach Reportern geworfen hat.

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Besser nicht betreten…

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Wo wir gerade bei Schilder angelangt sind. Vor einem meiner LeoPalace Apartments waren Plakate für einen Sicherheitsdienst ausgehängt. Vorsicht also vor dem Schlüssellochmännchen!

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Aus dem japanischen TV…also das sieht doch etwas verdächtig aus…

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Im Grossraum Tokio leben über 13 Millionen Menschen. Und die wollen in der spärlichen, freuen Zeit auch ihren Spass haben. Warum dann nicht einmal in ein Schwimmbad gehen. Gerade im Sommer eine Wohltat…

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Das folgende Bild habe ich in Kobe gemacht. Dieser distinguierte Japaner im Anzug preist voller Stolz…deutsche Würstchen an! Diese Leckereien werden unter dem Namen “ALTBAYERN” in japanischen Supermärkten verkauft. Samt Neuschwanstein-Logo auf der Tüte. Guten Appetit! Dem Herrn in Schwarz scheint es jedenfalls sehr zu schmecken.

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Süss – aber verdammt noch mal DRAUSSEN BLEIBEN! (Osaka Station):

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Zum lustigen Schrimp (Universal City Walk):

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Restaurant im “Jurassic Park” (USJ):

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Wenn ich in Hamburg bin, treffe ich auch immer viele Kuchen…

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Linguisten werden ihre Freude an diesem “Bleistiftfall” haben. Gefunden bei Tokyu Hands, Tokio.

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Süsser geht es wohl wirklich nicht mehr : Hello Kitty Bonbons

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Selbst das Frühstücksfernsehen bietet quietschige Unterhaltung, wie etwa Moderatoren /-innnen mit Mickeymouse-Ohren…

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… und lustigen Wettbewerben…

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…bei denen z.B. mit Bananen (!) auf Tore geschossen wird.

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Flight 2 Japan – Airlines im Test Januar 15, 2007

Posted by tanuki77 in Fun, Karaoke & Co.
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Viele Wege führen nach Japan

Neben ganz abenteuerlichen Möglichkeiten nach Japan zu kommen (per Schiff = 6 Wochen oder per Orient Express) nehmen die meisten Leute genau wie ich auch das Flugzeug. Im Folgenden ein kleiner Airlinecheck.

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Generell liegt in der Economy Class die Freimenge für Gepäck bei 20 kg, für Besitzer von silbernen/goldenen Airlinekarten werden diese z.T. erhöht (z.B. bei Emirates, mit silberner Skywardskarte bis 32 kg). Nähere Informationen darüber erteilen die jeweiligen Airlines. Generell gilt, dass asiatische Airlines wesentlich kulanter sind wenn es um die Freimengen geht, bei KLM wurde mir wegen 2 kg Übergepäck ein sehr teurer Aufschlag erhoben!

ANA – ALL NIPPON AIRWAYS

Route : Frankfurt – Tokio

Eindruck : Note 1-

Eines der besten Entertainment Systeme, die man sich vorstellen kann. Neben Spielfilmen gibt es Serien und Magazine auf deutsch, japanisch, englisch und/oder in anderen Sprachen direkt am “personal screen”. Einer meiner Favoriten ist das Musikmagazin “Time Machine Special” mit einem sympathischen japanischen Moderator. Die Filme können jederzeit (z.B. wenn es Essen gibt) gestoppt und gleich einem Videorekorder wieder an der Stelle weiterlaufen, an der man aufgehört hat. Die Stewardessen sind ausgesprochen freundlich, sehr nett, hilfsbereit und kümmern sich um einen. Beinfreiheit ist ok bis überdurchschnittlich, keinerlei Probleme, sehr gutes Essen, kann ich jedem empfehlen.

JAL – JAPAN AIRLINES

Route: Frankfurt – Tokio

Eindruck : Note 2

Sehr komfortabel, ich habe bei JAL bisher immer (entweder ohne jegliches Anfragen oder falls das nicht kam eben auf Nachfrage) einen Emergency-Exit zugewiesen bekommen. Bei meiner Körpergrösse von über 1,80 m SEHR angenehm. Das Filmangebot ist leider nicht so üppig wie bei Emirates oder ANA, Filme können auch nicht angehalten werden, aber für Unterhaltung ist trotzdem gesorgt. Auch die Stewardessen sind sehr freundlich, es gibt im Flugzeug eine Selbstbedienungs-Bar, bzw. Snackbar. Ebenfalls sehr zu empfehlen, aufgrund des verminderten Entertainment-Angebots gibt es die Note : 2

Auch innerhalb Japans erste Wahl: die Flugzeuge von Jal sind auch auf Inlandflügen ohne Vorbehalte zu empfehlen: sehr bequem, sehr grosser Sitzabstand, angenehmster Flug. Auf dem Rückflug habe ich sogar den Start (!) verschlafen und bin erst aufgewacht, als das Flugzeug bereits gelandet war, was für den Komfort spricht.

KLM – ROYAL DUTCH AIRWAYS

Route : Frankfurt – Amsterdam / Amsterdam – Osaka

Eindruck: Note 6

Hier habe ich leider nur schlechte Erfahrungen gemacht. Fazit : nie wieder. Die Stewardessen waren absolut unfreundlich, wegen 2 Kilo Übergepäck wurde ich auf dem Rückweg von Japan kräftig zur Kasse gebeten und wirklich auch von einer KLM Angestellten beschimpft! So etwas habe ich in all den Jahren noch nie erlebt. Ich bin weder jemand, der sich lauthals beschwert oder herumschreit – und immer höflich bleibt, es gab also keinen Grund gleich beleidigend zu werden. Aber so etwas…ruft nur ein Kopfschütteln hervor. Als wäre das nicht genug, wurde es mir und fast der kompletten Sitzreihe auf dem Rückflug sehr schlecht, das Essen ist uns nicht bekommen (Zufall?) und die Toiletten waren fast durchgängig besetzt. Private Screens und somit Entertainment gibt es nicht, die Passagiere müssen sich mit einem grossen Bildschirm im Gang zufrieden geben – und darauf lief ein Film, der 2. wurde wegen der Landung unterbrochen. Die restliche Zeit über gibt es gepflegte Langeweile. Peinlich.

LUFTHANSA

Route : Frankfurt – Osaka / Osaka – Frankfurt

Eindruck: Note 3+

Fliege ich doch einmal stress- und umsteigefrei habe ich mir gedacht und Lufthansa gebucht. Zu meiner grossen Überraschung konnte man während des Fluges kostenlos per Laptop ins Internet, ein grosses Plus denn Unterhaltung gibt es fast keine. Es laufen zwar zwei oder drei Filme auf kleinen Bildschirmen, die in zu grossen Abständen von der Decke hängen, aber gemütlich wie bei ANA, JAL oder Emirates ist das bei weitem nicht. Leider hat Boeing den Internetservice zum 31.12.2006 eingestellt, womit der gepflegten Langeweile während des Fluges nichts mehr im Wege steht. Seltsamerweise waren die Menüs ständig vergriffen, so dass man keine Wahl mehr hatte zwischen den einzelnen Speisen, das Essen selbst war durchschnittlich, die Portionen viel kleiner als bei Emirates und ANA, dort schmeckt es auch besser. Positiv aufgefallen : der gut gelaunte Captain und die SEHR freundlichen und aufmerksamen Flugbegleiterinnen! Absolut Top. Warum dann diese Rückständigkeit mit dem Entertainment-System und dieser Rückschritt mit dem nicht mehr vorhandenen Internetzugang? 13 Stunden ohne Unterhaltung sind zu lange. Denn: es geht auch anders, siehe JAL, ANA und Emirates. Deswegen: Note 3+

EMIRATES

Route: Frankfurt – Dubai / Dubai – Osaka

Eindruck : Note 1

Nicht umsonst eine der besten Airlines der Welt. Freundliches Kabinenpersonal, das sich um einen kümmert und sehr nett ist. Vorbildlich, absolut, in allen Belangen! Das Personal ist auch dahingehend geschult, die Passagiere direkt mit Nachnamen anzusprechen. Immer höflich und Aufmerksam. So soll es sein. Freundlichkeit oder ein Lächeln kostet ja nichts :-)
Absolutes Plus ist das Entertainment System. Ich bin mir nicht genau sicher wie es funktioniert, aber Emirates bietet über 100 (!) Spielfilme (zum Teil aktuelle Kindofilme!) am Privatschirm, dazu etliche (Comedy-) Serien (King of Queens, Two and a half men, Friends, Joey, usw.), interaktive Spiele (u.a. ein Quiz gegen andere Passagiere im Flugzeug), Aussenkameras, sowie tausende Radiohits (alle No.1 Hits von den 50er Jahren bis heute!) zum anhören. Langweilig wird es garantiert nicht. Wenn die Nacht naht und das Licht gedimmt wird, funkelt dem Passagier sogar ein künstlicher Sternenhimmel entgegen. Nettes Detail. Ausserdem kommen mir die Airbus – Maschinen “leiser” vor als die von den anderen Airlines genutzten “Boeing”-Flieger.

Zwei Mal bin ich mit der Business Class geflogen, dort bekommt der Gast noch viele Extras, angefangen von den ultrabequemen, motorisierten Sesseln bishin zu “bestellbaren” Filmen à la carte und einem exzellenten Menü wie im Restaurant ist für alles gesorgt. Über den Wolken – im wahrsten Sinne des Wortes.

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(Dinner in der Business-Class)

Im Folgenden einige Bilder der Flugzeuge:

ANA – Hier hatte ich die Gelegenheit, mit der Pokémon-Boeing zu fliegen. Pikaaaa….

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Und hier die “normale” Version:

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Eine JAL-Maschine (Handybild):

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Lufthansa:

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Emirates:

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Last and Least, leider ganz und gar nicht königlich :KLM

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Noch einige Gedanken zu den Flughäfen : In Tokyo gibt es NRT (Narita Airport), das Drehkreuz für alle internationalen Flüge. Alle Maschinen aus Deutschland landen dort. Der Flughafen ist gross, aber vorbildlichst geführt, die Angestellten dort sprechen auch Englisch und sind sehr freundlich. Der kleinere Haneda Airport wird hauptsächlich für Inlandsflüge (z.B. von Kobe, Osaka, Nagoya, usw. aus) genutzt. Obwohl hier nicht allzu viele Ausländer unterwegs sind, ist man sehr hilfsbereit und freundlich. Das absolute Gegenteil erwartet den Touristen auf dem Kansai International Airport (KIX). Was ich dort schon alles erlebt habe, grenzt an Unverschämtheit: entweder kommen beleidigende Erwiderungen vom Flughafenpersonal, man wird von Bediensteten bei der Einreise schickaniert – oder, wie im letzten Fall, macht man sich auf Japanisch lustig über einreisende Ausländer. Tut mir leid, aber so etwas ist unprofessionell und für Japan absolut nicht in Ordnung.

McDonalds vs. Burger King vs. KFC vs. MOS vs. … November 30, 2006

Posted by tanuki77 in Fun, Karaoke & Co.
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Fast Food ist ein leidiges Thema. Man kann nicht ohne und nur schwer damit leben. Als ich nach langer Abstinenz (ich würde mich als Gelegenheits-Fast Foodler bezeichnen) habe ich mir heute wieder in Mannheim einen Besuch im McDonalds erlaubt. Nun ja, was mich immer wieder aufs Neue aufregt ist die augenscheinliche Diskrepanz zwischen:

1. Burger auf dem Foto

und

2. Burger auf meinem Tablett (kennt jemand den Film “Blob” ? -_-)

Deswegen halte ich den Zeitpunkt für perfekt, etwas über das japanische Fast Food zu schreiben. Lassen wir die grösseren Ketten gegeneinander antreten:

JAPAN

McDonalds

Fillialen : SEHR VIELE ***** / *****

Optik : *** /*****

Geschmack : *** / *****

McDonalds wie es leibt und lebt. Praktisch überall findet man in Japan die McDonalds Zentralen. In grossen Städten, bzw. den Touristenzentren spricht man entweder Englisch oder hat eine englische Menükarte. Dies merkt man am ehesten in Akihabara oder Shibuya. Es gibt viele Parallelen mit dem deutschen McDonalds – Geschmack ist in etwa gleich wenn nicht sogar besser, die Burger sehen nicht ganz so vermatscht aus wie den den ich heute gegessen habe, für Fast Food in Ordnung. Nur die Bedienung ist japantypisch TOP! Absolut freundlich und immer hilfsbereit. So soll es sein :) Auch überraschend : im teuren Japan ist McDonalds erfreulich billiger als in Deutschland.

KFC – Kentucky Fried Chicken

Fillialen : Mittel

Optik : **** / *****

Geschmack : **** / *****

Ich war bisher noch in keiner deutschen KFC Filliale, bisher nur in Korea, England und Japan. Allerdings ist KFC in Japan durchaus zu empfehlen, nicht sehr teuer, ansehnlich, mit freundlichen Bedienungen und der Auswahl zwischen “normal” und “scharf”, wobei letzteres einem die Socken auszieht, auch wenn man gar keine anhat! Also Vorsicht und etwas mehr Wasser ordern.

Wendy´s

Fillialen : Mittel

Optik: **** / *****

Geschmack : ***** / *****

Gemessen an McDonalds oder KFC hat Wendy definitiv die besseren Burger, die noch dazu besser aussehen als bei Mc. Das Interieur der Fillialen ist ansprechend gestaltet, man fühlt sich merklich wohler als in den grell eingerichteten Mc Fillialen. Schmeckt besser und sieht besser aus.

MOS Burger

Fillialen : Mittel – Selten

Optik : ****** / *****

Geschmack : ****** /*****

Die 6 von 5 Sterne sind beabsichtigt. MOS steht für : “Mountain, Ocean, Sea”, ist eine japanische Kette, die zugegebenermassen etwas teurer als Wendy´s oder McDonalds ist, aber dafür bekommt der Kunde so einiges geboten. Doch Vorsicht! Dies ist eine Warnung : einmal MOS probiert, schon sieht man McDonalds mit anderen Augen. Denn hier wird für den Kunden alles frisch zubereitet (man muss 5 Minuten auf die Bestellung warten), und, was noch wichtiger ist : die Burger und Gerichte sehen doch tatsächlich so aus wie auf den Fotos (kaum zu glauben aber wahr!). Vom Geschmack her ein Traum! Optisch sehr ansprechend, hat man nicht das Gefühl, Fastfood zu essen. Empfehlenswert hier : Chilidog, Mos Chicken, Chesseburger. Absolut fantastisch! Leider spricht das Personal kein oder nicht gut Englisch, meistens sucht man immer fieberhaft nach einem Angestellten der Englisch spricht wenn ich mich dem Tresen nähere, aber ich gebe dann zu verstehen dass ich mit Japanisch auch zurechtkomme. Nicht wundern: es ist üblich, die Bestellung vor dem Kunden zu wiederholen ^_^. Geschmack und Service total…

Burger King

Fillialen : gar keine

Optik : nicht vorhanden

Geschmack : nicht vorhanden

Tja, der “Loser des Fastfood Tests” – Pokal geht an Burger King, da sich das Unternehmen komplett aus Japan zurückgezogen hat. UPDATE: nach neuesten Pressemeldungen will es Burger King noch einmal wissen und wird versuchen, wieder in Japan Fuss zu fassen. Nun denn, werde ich mir das auch einmal antun…

Daneben gibt es noch andere Ketten, z.B. Lotteria (aus Korea), aber die oben aufgeführten sind am häufigsten anzutreffen.

Karaoke Oktober 7, 2006

Posted by tanuki77 in Fun, Karaoke & Co.
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Karaoke
Das “leere Orchester” ist fester Bestandteil des japanischen Freizeitverhaltens. Man findet Karaokeschuppen überall, die Preise sind sehr günstig, nur ein paar Euro die Stunde, die pro Raum anfallen, nicht pro Person. In den meisten Karaokebars gibt es Essen und Trinken mit richtiger Speisekarte, man wähnt sich schon fast im Restaurant. Mancherorts gibt es Inklusivpreise, “All you can drink” inklusive. Anders als in Europa, mietet man in Japan einen ganzen, abgeschotteten Raum für sich und seine Begleiter. Man ist unter sich. Die Karaokemaschinen sind ein Wunderwerk der Technik, beherrbergen zehntausende von japanischen, aber auch englischen (und deutschen!) Songs. Zu vielen Liedern sieht man themenbezogene Videos (z.B. passende Anime-Ausschnitte bei Cat´s Eye oder Neon Genesis Evangelion, Lum, Doraemon, usw.). Die Band “Dschinghis Khan”, hierzulande in den 80er Jahren Erfolge feiernd ist in Japan Kult; vor allem das Lied “Moskau” ist in Japan dank einer computeranimierten Figur allgegenwärtig. Ausserdem gibt es noch die obligatorische Nena-Hymne “99 Luftballons” in deutscher Sprache. Die Karaokemaschinen werden bedient und programmiert über kabellose Funk-Touchscreens. Die meisten internationalen Hits sind vertreten, Oldies, Pop/Rock, man findet fast alles was man sucht und kennt. Selbst die meiner Tonlage eher entsprechenden “Under the Sea”, “Travelling Man” oder “Return to Sender” sind zu finden. Und es macht sehr viel Spass, egal ob man jetzt singen kann oder nicht. Sehr viel sogar. Die Zeit vergeht wie im Fluge, 5 Stunden vergehen sehr schnell. Die richtige Gesellschaft vorausgesetzt. Und dank Essens- und Trinkservice kann man den ganzen Tag dort verbringen. Allerdings sollte man aufpassen. In den Abendstunden, zur Karaoke-Hauptzeit, können 2,5 Stunden Karaoke schon 10 000 Yen kosten.

Die meisten Karaoke-Boxen sind übrigens mit Überwachungskameras ausgestattet, damit man beim Singen nicht auf dumme Gedanken kommt.

Einige Karaokeläden bieten auch BlindDate-Optionen an, hier werden die Boxen als eine Art Konferenzzimmer betrachtet, in dem man sich ruhig und eingehend unterhalten kann. Denn wie sind in solch grossen Städten die Optionen? Nach Hause gehen ist meist nicht möglich, die engen Räume werden gar von Familienmitgliedern/Eltern/Geschwister etc. blockiert. Und sich stundenlang im Freien zu unterhalten ist auch nicht das Wahre. Bleibt nur ein Restaurant oder Café oder eben die Karaokebox. Wenigstens ist man dann in letzterer unter sich und kann ungestört reden (und bitte auch nicht mehr – Mind the camera!).

Die Remote-Einheit, man kann nach ARTIST oder TITEL suchen, sehr übersichtliches Filesystem:

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Oder eben die gedruckte Ausgabe, im Umfang von 3 Telefonbüchern:

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Die Anlage:

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