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Obasan No Harajuku Dezember 13, 2009

Posted by tanuki77 in Tokyo - Megalopolis.
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Wem das „richtige“ Harajuku etwas zu bunt und zu überfüllt ist, dem sei dieser Geheimtipp wärmstens empfohlen. Das „Harajuku der alten Leute“ liegt im Stadtteil Sugamo, und bietet allerhand interessantes. Dabei geht es um einiges gemächlicher zu als man es von Harajuku oder anderen Sehenswürdigkeiten gewohnt ist. Kein Wunder, denn hier gehen ältere Mitbürger einkaufen, es gibt zudem alles, was das Touristenherz begehrt: vom Essen bishin zu günstigen Souvenirs findet man hier eine Vielzahl von Leckerbissen. Zudem ist hier mehrmals die Woche Festivalzeit. Dann säumen wieder Verkaufsstände die Strasse mit dem kleinen Tempel.

Ein paar Beispiele gefällig? Aber gerne doch, es handelt sich hier um gegenüber vom Tempel gekaufte Bonbons (!), die zum einen Hello Kitty, zum Anderen das Konterfei der Tempelgottheit tragen. Im wahrsten Sinne des Wortes süss!

Man bekommt aber auch klassische Bonbons samt Blechdose, auch eine wahre Delikatesse unter den Süssigkeiten: Sakuma´s Drops.

Wegbeschreibung:

Von der Sugamo- JR – Station aus auf die andere Strassenseite wechseln, dann rechts halten und man läuft direkt in die Strasse hinein (–> Sugamo Jizo Dori)

Von der Mita Line aus geht´s noch schneller, da steht man dann bereits praktisch davor.

Ebenfalls einen Besuch Wert : „Little Mermaid“, eine Art Bäckerei, in der es wirklich sehr gute Brötchen und süsse Teilchen (gefüllt mir Apfel, Kirschen, etc.) gibt. Interessanterweise weist ein auf deutsch (!) geschriebenes Schild im Laden darauf hin, sich ein Tablett zu nehmen und mit den Sachen darauf zur Kasse zu gehen. Da fühlt man sich doch gleich wohl :) . Zum „Little Mermaid“ geht es von der Station aus gleich links, etwa 2 Fussminuten auf der gleichen Strassenseite wie die Station gelegen, direkt neben 7Eleven. Kann man nicht verfehlen:

Little Mermaid Sugamo

Hiroshima September 20, 2008

Posted by tanuki77 in Hiroshima, Japan in Bildern - Ein Bildreiseführer.
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Hiroshima

Am Morgen des 6. August 1945, um genau 08:15 Uhr, explodierte in einer Höhe von 600 Metern eine Atombombe, abgeworfen von einem amerikanischen B29 Bomber, über der japanischen Stadt Hiroshima. Die Explosion erwirkte im Zentrum eine Temperatur zwischen 3000 und 4000 Grad, die entstandene Schockwelle breitete sich mit einer Geschwindigkeit von über 400 Metern pro Sekunde aus und vernichtete innerhalb von Sekunden die gesamte Stadt. Vier Tage später wiederholte sich in Nagasaki das Geschehen. Japan kapitulierte nur wenige Tage danach, am 15. August 1945 – und beendete damit den 2. Weltkrieg.

Etwa 350.000 Menschen sollen sich zum Zeitpunkt der Explosion in Hiroshima aufgehalten haben, darunter Schülergruppen aus China und Korea. Die Wucht der Explosion hat ebenso wie die Zivilgebäude auch die administrativen Strukturen ausgelöscht, darunter auch das Stadtarchiv, so dass genaue Zahlen nicht mehr rekonstruierbar sind. Nach einer Studie des Jahres 1976 wird die Zahl der getöteten Personen zwischen August und Dezember 1945 auf ca. 145.000 geschätzt, dazu kommen allerdings noch die an den Folgeschäden der Strahlung getöteten Menschen. Heute beträgt die Einwohnerzahl Hiroshimas etwas mehr als 1. Mio. Menschen.

Der Friedenspark ist, genau wie sein Pendant in Nagasaki, ein Ort der Stille: idyllisch, ruhig, durchsetzt mit Denkmälern (eher Mahnmälern) die aufgrund des Wissens um den Hintergrund der hier vor einem halben Jahrhundert geschehenen Ereignisse dem Ort eine gar gespenstische Atmosphäre verleihen. Japan gedenkt alljährlich den Atombombenopfern, richtet damit auch jedes Jahr eine Warnung an die Welt, etwas derartiges nie wieder geschehen zu lassen.

A-Bomb Dome

(Genbaku domu mae)

Der als Sinnbild für die Zerstörung Hiroshimas zum Wahrzeichen der Stadt gewordene Bau war ursprünglich eine Verkaufs- und Austellungshalle ( „Hiroshima Prefectural Products Exhibition Hall“, danach „Hiroshima Industrial Promotion Hall“), von dem tschechischen Architekten Jan Letzel entworfen und im Jahre 1915 fertig gestellt und mit der charakteristischen, grünen Kuppel versehen. Zum Zeitpunkt der Explosion befanden sich diverse Regierungsbüros in dem Gebäude. Da die Bombe direkt darüber detonierte (und Dank umfangreicher Erhaltungsmassnahmen), stehen die jedoch sehr stark in Mitleidenschaft gezogenen Wände als Skelettgerüst noch heute. Die gewaltige Explosionskraft liegt ausserhalb des Vorstellbaren: geschmolzene Leitungen, Geröll und nicht zuletzt die tiefen Risse in dem massiven, dickwandigen Mauerwerk lassen die freigewordene Energie nur noch erahnen. Obwohl die Meinungen hierzu stark auseinandergingen, entschloss man sich, das Bauwerk als Mahnmal zu erhalten.

Im Dezember 1996 wurde der A-Bomb Dome in die Weltkulturerbeliste der UNESCO aufgenommen.

Hiroshima Peace Memorial Museum

Für gerade einmal 50 Yen bietet das Peace Memorial Museum einen Überblick über die Geschehnisse dieses Ereignisses. Sehr empfehlenswert, zumal sehr günstig und mit überaus freundlichem Personal. In der Eingangshalle befindet sich ein kleines Café und ein Souvenirshop.

Dass die Japaner ihre Nemesis auch heute noch lange nicht überwunden haben, ist verständlich. So wird dieses durch den Abwurf der Atombomben von Nagasaki und Hiroshima verursachte Nationaltrauma auch noch in der postmodernen Literatur (u.a. Kazuo Ishiguro: „A Pale View of Hills“) verarbeitet.

Papierkraniche (Orizuru)

Origami, die Kunst des Papierfaltens, beherrscht in Japan jedes Kind. Ein alter Brauch ist es, 1000 an einem Faden aufgereihte Papierkraniche (senbazuru) einem Freund oder Verwandten zu wschenken, der an einer Krankheit leidet, um sich von dieser zu erholen. In Hiroshima finden sich an vielen Orten diese aufgereihten Kraniche; die beeindruckendste Sammlung dürfte die an der Friedensglocke sein.

Nationale Friedensgedächtnishalle für die Atombombenopfer von Hiroshima

(National Peace Memorial Hall for the Atomic Bomb Victims)

Öffnungszeiten:

März – November: 08:30 bis 18:00 Uhr

August: 08:30 bis 19:00 Uhr

Dezember – Februar: 08:30 bis 17:00 Uhr

Geschlossen vom 29. Dezember – 1. Januar

Eintritt: frei !

Dieses empfehlenswerte Museum bietet dem Besucher eine sehr eindrucksvolle Friedensgedächtnishalle, welche aus über 140.000 Einzelbausteinen besteht (in Erinnerung an die bis 1945 Verstorbenen Opfer) und visuell die Szenerie in einem 360 Grad-Panorama nach dem Angriff abbildet. Dies ist der „Raum zum Gedächtnis der Opfer“, im 2. Unterschoss des Gebäudekomplexes gelegen. Verlässt man die Halle, führt der Weg in die multimediale Informationshalle, in der Namen und Bilder von Verstorbenen auf Bildschirmen angezeigt werden.

Darüber hinaus befinden sich im 1. Obergeschoss eine Informations- und Ausstellungsecke und ein Lesezimmer. In der Austellungsecke werden Artefakte wie z.B. ein geschmolzener Glasklumpen oder ein Hemd, auf welchem der „schwarze Regen“ Flecken hinterlassen hat, ausgestellt. Im Lesezimmer kann u.A. eine riesige Datenbank mit über 100.000 Einträgen durchsucht werden.

Die Mitarbeiter sind sehr freundlich, am Eingang gibt es kostenlose Broschüren in verschiedenen Sprachen (u.a. auch Deutsch!) zum mitnehmen.

Ein Zähler in der Friedensgedächtnistabelle listet für 2008 eine registrierte (identifizierte) Zahl von 15678 Opfern auf.

Geschmolzenes Glas

Aus den Memoiren von Midori Hirata: „Es dauerte zwei oder drei Tage, bis wir uns zu unserem Haus durchschlagen konnten. Natürlich wurde nichts von dem Feuer verschont. Teller verschmolzen zu Glasklumpen. Wie heiss doch das Feuer gewesen sein muss…“

Hemd mit Spuren vom „schwarzen Regen“

Aus den Memoiren von Yoriko Oobayashi: „Geführt von unseren Lehrern, wurden wir in die Berge bei Koi evakuiert. Auf dem Wege dorthin viel ein schwarzer Regen auf uns herab.

Anfahrt:

Per Shinkansen erreicht man Hiroshima problemlos.

Nimmt man den Hikari-Shinkansen (mit JapanRailPass), muss man z.B. von Tokio aus in Osaka umsteigen, die Gesamtfahrdauer beträgt für die Distanz von ca. 900 km (!) knapp 5 Stunden.

Mit dem Nozomi Shinkansen dauert die direkte Fahrt (ohne Umsteigen) von Tokio aus nur 4 Stunden – ist aber mit fast 20 000 Yen (einfache Fahrt) relativ teuer.

Von der Hiroshima Station aus kauft man sich am Besten ein Tagesticket (1 day Trip card, siehe unten) und fährt mit der Strassenbahn (StreetCar) bequem auf direktem Wege zu der Haltestelle vor dem Atombombendom (Haltestelle „Genbaku Domu mae“). Dies dauert in etwa 20 Minuten.

Mt. Fuji / Fuji-San Februar 13, 2008

Posted by tanuki77 in Hakone.
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Gerade die Gegend um den Berg Fuji ist besonders landschaftlich betrachtet zu allen Jahreszeiten sehr reizvoll. Auch befinden sich hier eine Vielzahl an „onsen“, japanische Heilbäder, die besonders im Frühjahr und Winter sehr gut besucht sind. Selbst in kleineren UBahnstationen findet man Prospekte, die zumeist Komplettangebote für diese Regionen beinhalten (An- /Abreise per Shinkansen + Hotel + Spa) . Eine dieser beliebten Ausflugsziele ist u. a. Hakone. Dort gibt es auch die berühmten „schwarzen Eier“. Eigentlich „normale“ Eier, die in Körben in den heissen Quellen gekocht werden und dadurch ihre charakteristische Farbe annehmen. Man sagt, der Verzehr eines solchen Eies verlängert das Leben um 7 Jahre…

Wenn man Glück hat, kann man den Fuji auch von Tokyo aus sehen, idealerweise im Winter, von den Aussichtsplattformen (z.B. Tokyo Tower, Shinjuku Rathaus, Tokyo Sky, usw.) aus.

Im Folgenden einige Winterimpressionen des Mount Fuji…

* Fuji bei Tag:

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* Fuji in der Abenddämmerung:

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* Fujinomiya:

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* Kawaguchi-ko:

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* Izu:

Wasserfall, japanisches Eichhörnchen, klares Meerwasser…

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* Yamana-ko See:

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Ueno / Ueno Park Oktober 20, 2007

Posted by tanuki77 in Tokyo - Megalopolis.
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(Aktualisiert Winter 2009)

Insidertipp!

Der Ueno Park ist ein bezaubernder, „kleinerer“ Park (zumindest verglichen mit z.B. Yoyogi oder Shinjuku), der allerdings sehr viel Charme besitzt – besonders nachts. Dank einer Polizeibox im Park ein überaus sicherer Ort. Neben Museen, dem ältesten Zoo Japans, einem Aquarium, Konzerthallen und des Abends auch Flohmärkte, findet man hier 24 Stunden am Tag Entspannung und Natur pur.

Auch zur Kirschblütenzeit (sakura), bzw. hanami einer der schönsten Parks Tokios (siehe weiter unten).

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Im Gegensatz zu anderen Parks Tokios bleibt der Uenopark die ganze Nacht über geöffnet und somit auch frei zugänglich. In den Sommermonaten laden zudem etliche Parkbänke zum Verweilen ein. Nach Anbruch der Dunkelheit erobern sich tausende (friedliche) Fledermäuse den Park zurück, lassen den Spaziergänger allerdings gänzlich in Ruhe.

Astronomen nennen es „Lichtverschmutzung“: zwar sieht man die Sterne nicht, allerdings strahlen die Wolken über der Stadt bei Dunkelheit weiß auf, ein sehr schöner Effekt!

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Der Park ist auf einem ehemaligen Schlachtfeld errichtet. An diesem historischen Ort tobte im Frühjahr 1868 eine grosse Schlacht unter Führung von Takamori Saigo, dessen Denkmal den Haupteingang des Parks ziert. Der Tokugawa Clan wurde vernichtend geschlagen, der Aufstieg Japans zur mordernen Nation gesichert.

Beeindruckend auch der Kiyomizu Tempel (siehe Bilder). Auf den Holztäfelchen (ema) kann man Wünsche verewigen, die dann hoffentlich auch gewährt werden.

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Im Frühjahr findet hier wie in anderen Parks auch das sogenannte „Hanami“ statt, ein Fest im Zuge der Kirschblütenzeit (sakura). Man trifft sich mit Freunden, trinkt Sake inmitten der Kirschblütenszenerie. Wunderschön.

Selbst die Katze döst in der Frühjahrssonne vor sich hin. Süss.

Nein, es sieht zwar aus wie Schnee, es handelt sich aber um die fallenden Kirschblüten, die nach und nach den Boden bedecken. So etwas muss man erlebt haben, faszinierend und überaus schön.

Shinjuku September 9, 2007

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Shinjuku

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Das Zentrum und Herz Tokios. Der Bahnhof (Shinjuku Station) ist ein gigantisches Labyrinth mit Dutzenden Ein- und Ausgängen. Bereits Uwe Ochsenknecht hat sich hier in „Erleuchtung garantiert“ verirrt. Denn die Neonreklame wird nachts weitestgehend ausgeschaltet – zur sicheren Orientierungshilfe also nur bedingt geeignet. Von überall her schallt Lärm von den unzähligen kleinen Restaurants, nachts versuchen farbige Schlepper, Ausländer in diverse Nachtclubs zu ziehen – mit zum Teil für Japan unerwartet aggressiven Methoden. So etwas kennt man normalerweise nur von ägyptischen oder tunesischen Basars. Genau wie auch in Shibuya (und dem Rest der Stadt) sind hier viele Hotels angesiedelt. Ansonsten gibt es für den Touristen unzählige Game Center (Ufocatcher & die neuesten Fahr- und Schiess-Simulationen), Einkaufszentren, den angrenzenden Yoyogi-Park und natürlich das

  • Tokyo Metropolitan Government Building.

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Das gigantische Gebäude mit den zwei charakteristischen Türmen, nach einem damals sehr umstrittenen Entwurf von Kenzo Tange gebaut, polarisiert. Man kann – da es sich um ein öffentliches Administrationsgebäude handelt – kostenlos mit dem Aufzug auf die jeweiligen Aussichtsplattformen fahren. Das geht trotz der 45 Stockwerke überraschend schnell und erst einmal oben angekommen, bietet sich dem Touristen eine wahrhaft atemberaubender Ausblick über ganz Tokyo. Erst hier wird deutlich, wie gross die Stadt überhaupt ist. Ein Ende ist nicht zu erkennen: ein riesiger Moloch, dessen Betonbauten mit dem Horizont zu verschmelzen scheinen. Übersichtstafeln vor jedem Fenster geben weitere Informationen über bekannte Gebäude in Blickrichtung. Tagsüber wie nachts einfach atemberaubend.

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Ein Blick aus dem Tokyo Metropolitan Government Building in Südwestlicher Richtung, bei den Hochhäusern handelt es sich um den Shinjuku Park Tower (Vordergrund, 235m), den Landmark Tower (Vordergrund, 296m) sowiedas NTT Shinjuku Building (Hintergrund, klein, 127m) und das Tokyo Opera City Building (Hintergrund, gross, 235m).

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Öffnungszeiten (variieren) : 9:30 – 22:00 Uhr, geschlossen am 29.12, 2.1, 3.1. Die Aufzüge nach oben sind bis etwa 30 Minuten vor Ende der Öffnungszeiten in Betrieb. Am 01.01 sind die Aussichtsplattformen schon am frühen morgen geöffnet, um den ersten Sonnenaufgang des Jahres sehen zu können.

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Höhe : 202 Meter = 45 Stockwerke

Die Aufzüge schaffen die 45 Stockwerke in ca. 55 Sekunden. Desweiteren befinden sich auf den beiden Aussichtsplatformen Souvenirshops. Zum TMG kommt man am Besten zu Fuss durch endlos erscheinende Tunnel von der Shinjuku Station aus. Dies dauert ca. 10-15 Minuten.

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  • Takashimaya Times Square /Tokyu Hands

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Bilder:

Meine Lieblingsecke in Shinjuku: hier gibt es Crepes, Game Center, Parks, Kaufhäuser und Hotels.

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  • Shinjuku Prince Hotel

Das Hotel erinnert in seiner Form etwas an eine PS2, ist aber ein durchaus empfehlenswertes Hotel, wurde im Sommer 2007 renoviert und besitzt jetzt mit einer eigenen Haltestation der privaten Seibu Shinjuku Line im 2. Stock eine ideale Verkehrsanbindung. Dort befindet sich auch eine kleine Ladenpassage, das „American Boulevard“. Generell kann man japanische Hotels nur empfehlen, alle haben einen sehr hohen Qualitätsstandard, sind nur den Platzverhältnissen angemessen „klein“.

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Und die gleiche Ecke bei Nacht:

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Einer der zahlreichen Ein- und Ausgänge der Shinjuku Station. Als ich das Bild gemacht habe, muss wohl gerade Feierabend gewesen sein, die Büroarbeiterinnen tragen alle Kostüme mit gelben Schleifchen.

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In der Shinjuku Station befindet sich ebenfalls der Abfahrts- und Ankunftsbereich der „Highway“ Busse, welche die Großstädte miteinander verbinden. So kann man z.B. sehr bequem (Liegesessel, ähnlich wie im Flugzeug „ausfahrbar“) von Osaka nach Tokyo fahre – zu einem Bruchteil des Preises, den die Strecke per Shinkansen kosten würde. Dafür braucht der Bus aber auch 8 Stunden, ein Shinkansen weniger als 3.

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Ikebukuro September 7, 2007

Posted by tanuki77 in Tokyo - Megalopolis.
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Ikebukuro

Alleine schon die Ikebukuro Station (u.a. JR Yamanote Line) mit ihren Dutzenden Ein- bzw. Ausgängen macht deutlich, dass es sich hierbei um einen grösseren Treff- und Anziehungspunkt handeln muss.

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In der Tat : Ikebukuro ist Shoppingmeile (mit mehreren Kaufhäusern wie z.B. Fillialen von „Bic Camera“ oder „Yamada Denki“, bzw. „Labi“, Seibu, usw.), Vergnügungsviertel (diverse Nachtclubs, Bars, unzählige Karaokeschuppen), beherbergt viele Hotels, u.a. auch ein Museum samt Konzerthalle (Metropolitan Art Space), die „Sunshine City“ (siehe unten).

  • Metropolitan Art Space:

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Das „Tokyo Metropolitan Art Space“ ist eine Art Kulturcenter, mit wechselnden Veranstaltungen und Konzerten, wobei die Bandbreite von Ballet bishin zu Opernaufführungen und klassischer Musik reicht.

Öffnungszeiten: 09:00 – 22:00 Uhr

Tel.: 03-5391-2111

Link: www.geikei.jp

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  • BicCamera & Co

Sehr intelligent ist das äussere Erscheinungsbild der neuesten Bic Camera Filliale geraten: die Fenster wurden zu Tasten eines überdimensionalen Mobiltelefons umgestaltet, die Fassade passt sich dem nahtlos an.

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Dass man in sowie rund um Ikebukuro herum auf Eulenmotive, Statuen und von der Decke hängende Stoffeulen trifft, ist kein Zufall. Eine (falsche) Schreibweise des Namens bedeutet übersetzt „Eule“.

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Hier sieht man einen Teil der Station – inklusive der unzähligen Taxis, die dort nachts auf Kunden warten.

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Achtung: die Station wird bereits ab ca. 01 Uhr nachts geschlossen. Will man jetzt noch von der West- zur Ostseite wechseln, muss man einen längeren Fussmarsch in Kauf nehmen. Aber selbst um 3 Uhr nachts ist hier noch vergleichbar viel los, die Nachtclubs oder Karaokeschuppen haben schliesslich bis in die frühen Morgenstunden geöffnet.

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  • Sunshine City

Das Herzstück Ikebukuros besteht aus einer Vielzahl an Geschäften, die besonders am Abend sehr gut besucht sind. Nachmittags beginnen sich die Strassenzüge rund um die Station zu füllen und verleihen der Gegend ein besonderes Flair. Im Zentrum der Sunshine City befindet sich das Sunshine Building, ein 240 Meter hohes Gebäude, welches aufgrund seiner Grösse nicht zu übersehen ist und gleichzeitig als Orientierungspunkt dient. In diesem Hochhaus befinden sich eine Reihe von Sehenswürdigkeiten, die man sich als Tourist nicht entgehen lassen sollte.

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Am beeindruckendsten aber ist das „Sunshine 60 Observatory“, eine Aussichtsplattform im 60. Stock des äusserlich zugegebenermassen unscheinbaren Gebäudes gegenüber des Toyota Amlux Gebäudes (Bild oben links), welche besonders bei Dunkelheit einen atemberaubenden Blick auf die Skyline Tokios freigibt. Die Fenster sind dabei so angelegt, dass man sich auch davor stellen oder setzen kann, was das Gefühl vermittelt, „über“ der Stadt zu schweben. Auf dem „Sky Deck“ kann man sich je nach Wochentag auch ins Freie begeben. Im vorbildlich geführten Souvenirshop „Blue Sky“ lassen sich u.a. Anhänger, Ikebukuro-Eulen und Glückskatzenstatuen erwerben. Oder man schaut sich die in der „Sky Gallery“ ausgestellte Kunst an. Im „Air Ship“ kann entlang der Fenster bei Kaffee und Tee die Aussicht genossen werden.

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Der Eintritt ins Observatorium kostet 620 Yen, was als Aussichtsplattform zwar teurer als das vergleichbare (kostenlose) Rathaus in Shinjuku ist, aber immer noch weitaus günstiger (und schneller) als die Auffahrt zur 2. Etage des Tokyo Towers. Eine fantastische Aussicht ist auch hier garantiert, aber das Sunshine Observatory ist besonders nachts, bzw. am Abend dank der grossen Panoramafenster und der idealen Lage klarer Favorit. Schon die Fahrt mit dem Aufzug ist ein Erlebnis, hier leuchten der Boden und die Fahrstuhlwände im speziellen Thema (Ozean, Sternzeichen, etc.)!

Das Ticket:

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Öffnungszeiten: 10:00 bis 21:30 Uhr, letzter Einlass um 21:00 Uhr

Link: www.sunshinecity.co.jp

Doch der Sunshine Wolkenkratzer bietet mehr als nur das Observatorium: empfehlenswert ist natürlich auch der Besuch im Aquarium (ähnlich Sea World, kostet 1800 Yen pro Person), dem Planetarium oder dem Indoor-Vergnügungspark „Namco City“. Daneben befindet auch noch ein Kino in dem Gebäude sowie 130 Geschäfte und nicht weniger als 60 Restaurants auf mehreren unteren Etagen.

Toyota Amlux

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Nicht nur für Formel1 Fans interessant : das Toyota „Amlux“, ein Autosalon mit befahrbarer Strasse im Inneren (!) und Farhsimulatoren befindet sich direkt neben dem Sunshine City Wolkenkratzer. In dem Museum können mehr als 70 Fahrzeuge bestaunt werden, darunter sehr futuristisch anmutende Concept-Cars.

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Öffnungszeiten: 11:00-19:00 Uhr, Montags geschlossen

Tel.: 03-5391-5900

Link: www.amlux.jp/amlux.shtml

Am schnellsten zu erreichen ist Sunshine City von der Higashi-Ikebukuro Station (Yurakucho Linie), von hier aus dauert es ca. 3 Minuten. Empfohlen sei jedoch der rund 10-minütige Fussmarsch durch Sunshine City, von der JR Ikebukuro Station (East Exit, beschildert) ausgehend.

Adresse:

170-8630

60th Floor Observatory, Sunshine 60 Bldg.

3-1-1, Higashi-Ikebukuro, Toshima-Ku

Tokyo

Informationshotline: 03-3989-3331

Nagoya Castle September 5, 2007

Posted by tanuki77 in Nagoya.
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Die Stadt Nagoya (2,2 Millionen Einwohner) liegt etwa 1 Stunde von Osaka und 2 Stunden von Tokyo entfernt, mit dem Shinkansen demnach sehr einfach und bequem zu erreichen. Die Station an sich ist sehr gross, aber dank guter Beschilderung ist die Orientierung kein Problem. Der Weg zum Nagoya Castle ist dagegen etwas kompliziert und nur mit Umsteigen erreichbar. Dauer: ca. 30 Minuten.

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Von der Station aus (siehe Bilder oben – gegenüber gibt es ein grosses Einkaufszentrum u.a. mit Bic Camera Elektromarkt) geht es als erstes zur U-Bahn, der Higashima Line (gelb). Wobei der Eingang Nr. 8 der Station am nächsten liegt. Einfach aus dem Gebäude und der Beschilderung nach direkt hinunter zur Ubahn. Von Nagoya fährt man 2 Stationen weiter bis zu SAKAE. Dort steigt man um in die Meiji Line (lila) und fährt bis zur „Shiyakusho„-Station. Von dort aus sind es nur noch ein paar Gehminuten zum Nagoya Castle.

Bilder unten : 1. Eingang zur Higashima Line am Nagoya Bahnhof ; 2. Umsteigen in Sakae ; 3. Ausgang Siyakusho mit Blick aufs Rathaus.

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Der Eintritt kostet 500 Yen pro Person, was wirklich sehr günstig ist – Museum inklusive. Die Gärten sind japantypisch wundervoll, hier kann man ausspannen und die Natur geniessen. Wirklich wunderschön angelegt. Kommt man gegen Mittag an der Anlage an, so hat man gute Chancen sich einen englischsprachigen Führer („Goodwill Guide“) aussuchen zu können.

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Ostgarten Ninomaru

Ninomaru Teehaus

Im traditionellen Stil aus Zypressen (hino) der Kiso Region erbautes Teehau.

Ninomaru Garten

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Die Burg von Nagoya auf Geheiß Ieyasu Tokugawa´s (徳川 家康, 1543-1616) errichtet, um die Schlüsselposition der Tokaidostrasse einzunehmen und sich gegen Angriffe aus der Richtung Osakas wehren zu können. Der Bau der Burg wurde im Jahre 1612 vollendet. Es beherrberge über Generationen den Owari-Zweig der Tokugawa-Herrschaftsfamilie. Während des 2. Weltkriegs wurden im Mai 1945 die meisten Gebäude der Anlage zerstört. Glücklicherweise überstanden die drei Ecktürme, drei Tore sowie die meisten Gemälde im Inneren der Anlage das Feuer unbeschadet.

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Die auf dem rechten, unteren Bild zu sehenden Steininschriften wurden von den Feudalherren in den Stein gemeisselt, um die dort hingetragenen Steine später noch als die Ihren erkennen zu können.

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Vom oberen Stockwerk aus hat man einen sehr guten Blick auf Nagoya. Es befindet sich noch ein Souvenirshop und ein kleiner Schrein auf dieser Etage.

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Was diese Burg so besonders macht ist das vorbildlich eingerichtete Museum in Inneren. Nicht zu vergleichen mit z.B. dem Himeji Castle oder dem Osaka Castle! Man hat das Gefühl, durch ein richtiges Museum zu gehen, inklusive mehrsprachiger Beschilderungen, optimal ausgenutzter Platzverhältnisse und faszinierender Relikte aus der Zeit der Samurai. Neben Rüstungen, Samuraischwertern, Gewehren und Nachbauten von Räumlichkeiten bekommt der interessierte Besucher auf mehreren Etagen (Aufzug vorhanden!) Dioramen, Sonderausstellungen, Bilder und uralte Schriftstücke zu sehen. In dieser Form wirklich einzigartig und mit viel Liebe zum Detail errichtet wie man auf den Bildern leider nur ansatzweise erkennen kann. Das Nagoya Castle is ein absoluter Tipp!

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Kinshachi – Die goldenen Delphine

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An der Nordseite des Nagoya Castle befindet sich ein männlicher Delfin, an der Südseite ein Weiblicher. Sie sind ca. 2,60m Hoch, wiegen über 1200 kg, mit 18-karätigem, 0,15mm dickem Gold platiniert – insgesamt fast 45kg je Delfin! Praktisch die Wahrzeichen der Burg, wurden sie als Zeichen der Autorität des Feudalherren während der Muromachi Ära (1334-1400) hinzugefügt. Leider ereilte sie das gleiche Schicksal wie auch den donjon – sie wurden während des 2. Weltkriegs zerstört und 1959 dem Schloss wieder hinzugefügt. Eine Nachbildung dieser Delfine kann man im Austellungsraum in der unteren Ebene der Burg besichtigen.

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Umeda – Im Herzen Osakas September 2, 2007

Posted by tanuki77 in Osaka.
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Ähnlich Shinjuku in Tokyo, ist Umeda das „Herz“ Osakas. Zentrale Anlaufstelle, Drehkreuz, Shopping Distrikt – und vieles mehr.

Unübersehbar, direkt an der „Osaka / Umeda Station“ gelegen, ist die gigantische YODOBASHI CAMERA – Filliale, in der man fast alles erstehen kann, was das Technikherz begehrt. Nicht günstig (entweder gleich teuer oder teurer als in Deutschland), aber immer auf dem aktuellsten Stand der Technik. Interessant ist auch die ständig wechselnde Fassade des Kaufhauses, je nach Jahreszeit variiert diese.

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Auf der Fussgängerbrücke geben sich, zumeist am Wochenende, diverse Bands die Ehre.

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Während sich darunter Fussgänger, Taxis und Busse im täglichen Verkehr versuchen aus dem Weg zu gehen….

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…oder im darüberliegenden Hankyu Department Store auf Shoppingtour sind.

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In der Nähe, ebenfalls unübersehbar: NAVIO / Hep5, mit dem roten Riesenrad auf dem Dach, bietet selbiges eine fantastische Aussicht über die Stadt: zu Tag wie auch in den Abendstunden etwas, was man sich nicht entgehen lassen sollte. In dem Gebäude finden sich allerlei Szeneläden – samt Snoopy-World. Die folgenden Bilder sind direkt aus dem Riesenrad heraus aufgenommen. Im Gegensatz zu den Riesenrädern hierzulande sind die japanischen Riesenräder „verkapselt“, d.h. sie besitzen verglaste Kabinen.

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Noch höher hinaus geht es nur auf dem SHIN-UMEDA SKY BUILDING / Kuchi Teien Tenbodai : Floating Garden Observatory. Dieses liegt in etwa 10 Minuten (Fussweg) von der Osaka Station entfernt. Hinter „Yodobashi Camera“ führt der Fussweg durch einen Tunnel – und das Laufen lohnt sich: das Gebäude, in dem sich auch die deutsche Botschaft befindet (man wird, wenn auch mit (!) Rechtschreibfehler, per Schild auf Deutsch begrüsst), ist 173 m hoch (40 Stockwerke) und bietet auf einer Besucherterrasse einen freien (= nicht überdachten) 360 Grad Blick über Osaka hinweg (Floating Garden Observatory). Atemberaubend! Sogar das Osaka Castle ist ohne Mühe zu erkennen. Die Fahrt mit dem Aufzug kostet 700 Yen (Schüler 500 Yen, Grundschüler 300 Yen, Kleinkinder 100 Yen), im 39. Stockwerk befindet sich ein Souvenirshop, im 40. Stockwerk ein Café sowie eine Gallerie mit wechselnden Ausstellungsstücken.

Öffnungszeiten : 10:00 Uhr – 22:30 Uhr

365 Tage im Jahr geöffnet (kann für Wartungsarbeiten kurzfristig geschlossen werden)

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Ein Ticket nach oben kostet 700 Yen (ca. 5 Euro). Die Eintrittskarte:

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Das sah in dem (empfehlenswerten) Film „Black Rain“ mit Michael Douglas noch etwas anders aus, dort erinnerte Osaka eher an eine düstere Stadt à la „Blade Runner“.

Manche Orte bleiben leider unentdeckt….so wie die Restaurantmeile „Takimi-koji“ unter dem Shin Umeda Building. Nur ein unscheinbarer Wegweiser samt Schild weist auf den kleinen Schatz hin, der sich unter dem Gebäude befindet: Restaurants im „alten“ Stil, in einer künstlich angelegten Gasse nebeneinander gereiht. Essen wie die Samurai, das hat Stil!

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Umeda bietet so ziemlich alles : von unzähligen Restaurants unter der Station im „Diamor Osaka“ (egal ob „normal“, Fast Food, international oder Takeaway), Szeneläden (z.B. das Hep5 deckt von Gothic bis Casual Wear alles ab), UniQloo (Tip für trendige aber sehr preisgünstige Kleidung), Videotheken (Tsutaya), Einkaufshäuser (Loft), Pachinko, Buchhandlungen (auch englischsprachige Bücher), Game Center (siehe unten), etc. Alles im Umkreis von ca. 10 Gehminuten mühelos zu erreichen.

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Asakusa September 2, 2007

Posted by tanuki77 in Tokyo - Megalopolis.
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Asakusa / Senso-ji / Asakusa Kannon Tempel

Am einfachsten zu erreichen mit der Ginza Line (orange). Von der Asakusa-Station aus sind es nur noch wenige Gehminuten zu einer der beliebtesten Touristenattraktionen Tokios: dem Asakusa-Kannon-Tempel, bzw. Senso-ji.

Praktisch nicht zu verfehlen wenn man dem Touristenstrom (hauptsächlich asiatische Touristen) folgt.

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Unter der beeindruckenden, roten Laterne hindurchgehend, befindet man sich bereits mitten auf dem Weg zum Tempel. Auf dem Weg zum Hauptgebäude passiert man nun Dutzende von kleinen Souvenirgeschäften. Hier lässt sich günstig allerlei Japan-Souvenirs erwerben: T-Shirts, Wallscrolls, Figuren aller art, usw.

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Abseits des Besucherstroms geht es durchaus gemütlicher zu…

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Der Tempel:

Der Legende nach wurde im 7. Jahrhundert eine Statue der Göttin Kannon (Göttin der Barmherzigkeit) von Fischern aus dem Miyato Fluss gezogen. Um diese Statue wurde eine Halle erbaut, der später im Jahre 1692 erbaute Tempel fiel dem 2. Weltkrieg zum Opfer.

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Der heute zu sehende Nachbau wurde 1958 fertiggestellt. Die Kannon-Statue ist leider verschollen.

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Jimbocho September 1, 2007

Posted by tanuki77 in Tokyo - Megalopolis.
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Jimbocho

Jimbocho ist ein etwas ruhigerer Teil Tokios, vor allem bekannt durch viele Antiquariare, die hier zum Teil doch sehr alte Bücher verkaufen. Diese Buchläden sind eine wahre Fundgrube für antike Bücher. Daneben gibt es auch Plattenläden und sehr viele Musikgeschäfte die u.a. Musikinstrumente (vornehmlich Gitarren) zu wirklich sehr günstigen Preisen anbieten. Ein El Dorado für Musiker.

Jimbocho erreicht man entweder per Ubahn (Jimbocho), oder, wenn man einen 10-minütigen Fussweg vorbei an Platten- und Instrumentenläden, der „Grünen Allee“ (siehe Bild unten) sowie Universitätsgebäuden nicht scheut, auch von „Ochanomizu“ (JR oder Marunouchi Line) aus.

Der Ein-/Ausgang der Marunouchi Ochanomizu Station sowie die etwas grössere JR Ochanomizu Station:

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Vorbei an der Universität, Gitarrenläden….

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…und der „Grünen Allee“ (siehe die in deutscher Sprache beschrifteten Schilder!).

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Hier befindet sich auch der direkte Zugang, die Jimbocho Station, eine Filliale von Games Workshop sowie unzählige Buchläden.

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Videos Juli 16, 2007

Posted by tanuki77 in Videos.
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HINWEIS : leider ist Grouper, der bisherige Streaminghost meiner Videoclips, von Sony übernommen worden. Im Zuge dessen wurden alle Videos gelöscht und durch andere ersetzt – ohne die Benachrichtigung der User in Betracht zu ziehen. Bis ich einen anderen Host gefunden habe, sind die Videos nicht verfügbar.

Service ? Nein Danke ! Echt übel….

Der Zebrastreifen in Umeda, gefilmt von der Brücke aus (siehe Osaka -> Umeda für Bilder). Unverwechselbar auch das akustische Signal.

Busfahrt 1

So eine Busfahrt die ist lustig….besonders wenn man so eine schöne Aussicht aus dem Bus hat.

Busfahrt Teil 2

Und weil es so schön und so aufregend war : Teil 2, live aus dem Bus ^_^.

Kobe Airport

Die Fahrt zum Kobe Airport (sehr kleiner Flughafen, auf dem Meer erbaut, weitestgehend für Inlandsflüge oder Kurzdistanzen, nicht zu verwechseln mit KIX) per Monorail. Sehr schöne Aussicht auf den Hafen von Kobe – auf dem Flughafen selbst ist es meistens sehr windig (siehe Teil 2).

Kobe Airport 2

Namba

Japantypisch : von überall her tönt es lautstark : sei es als Werbung für den jeweiligen Shop oder mit politischem Hintergrund, nicht wegzudenken!

Shinkansen

Einfahrt eines Shinkansen in die Tokyo Station. Ich mag die Züge sehr : äusserst bequem (irgendwie schlafe ich immer sofort nach kurzer Zeit ein) und eine wirklich angenehme Art sehr schnell zu reisen. Leider auch sehr teuer -_-.
Harajuku / Tokyo

Harajuku ist ebenso wie Shibuya, Shinjuku oder Akihabara Treffpunkt, Sehenswürdigkeit, Shoppingmeile für In- und Ausländer. Den Park, den Schrein und die berühmten Harajuku-Crepes sollte man sich nicht entgehen lassen. Allerdings herrschen in und um die Station herum gerade am Wochenende klaustrophobische Zustände, siehe Video.

Bahn-Impressionen

Tokyo Big Sight – Messe

Wo wir gerade von klaustrophobischen Zuständen reden: etwas ausserhalb Tokios gelegen befindet sich das einzigartige Messegelände, das „Tokyo Big Sight“, das schon durch seine Form (erinnert an eine umgestülpte Pyramide) auffällt. Die dort stattfindenden Conventions und Messen werden zu 99,9 % von Japanern besucht, die dazu aus dem ganzen Land anreisen…

Odaiba / Tokyo Big Sight Juli 11, 2007

Posted by tanuki77 in Tokyo - Megalopolis.
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Odaiba, bzw. „Rinkai Fukutoshin“ (Regenbogenstadt) – Tokios „Waterkant“. Direkt am Hafen gelegen, wurde hier eine riesige Flaniermeile mit hunderten von Geschäften errichtet. Odaiba ist eher eine Art Treffpunkt für Pärchen, die hier die Nachmittage und Abende verbringen. Geschäfte laden zum Shoppen ein, die Aussicht ist ebenfalls sehr sehr schön (malerischer Blick auf die Tokyo Rainbow Bridge), man findet sogar einen „künstlichen“ Strandabschnitt, an dem kubikmeterweise Sand aufgeschüttet wurde und Urlaubsfeeling aufkommen lässt. Desweiteren gibt es Game Center, das grösste Riesenrad der Welt und einen Indoor-Vergnügungspark, das „Sega Joypolis„.

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In dieser Gegend befindet sich auch das Telecom Center sowie die Zentrale von Fuji Television (siehe 2. Bild), die alleine schon durch ihre wagemutige Architektur auffallen.

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Das Tokyo Big Sight ist ebenfalls eine bemerkenswerte Konstruktion.

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Das Messegelände und Conventioncenter ähnelt in seiner Form einer umgedrehten Pyramide. Garantiert einen Besuch wert, nicht nur an Messetagen. Dann sind Warteschlangen vor und im Gebäude eher die Regel als Ausnahme, wie man auf dem Bild unten unschwer erkennen kann.

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Sega Joypolis

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(Tokyo, Odaiba, „Decks“)

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Das Sega Joypolis ist eine Art futuristischer Indoor-Cyber-Freizeitpark – inklusive der neuesten Arcadespiele, Simulationen und natürlich Achterbahn. Auf drei Etagen (Nr. 3-5) kann man hier im „House of the Dead 4“ Abteil mit Freund oder Freundin Untote bekämpfen, beim „Burnout Running“ mit anderen Besuchern einen virtuellen Marathon laufen, per „Power Sled“ Bob Eiskanäle entlang rauschen, sich im „Spin Bullet“ durchschleudern lassen, im Wildwasserboot den virtuellen „Wild River Splash“ erleben und sogar in echten (!), hydraulisch bewegten Tuning Cars durch die virtuellen Strassen Tokios fahren (Initial D Stage 4 Arcade)! Natürlich gibt es darüber hinaus noch viel mehr zu erleben und zu entdecken.

Auf Ebene 3 lädt das „Crepe Ojisan“ zum Crepe-essen ein, hier gibt es leckere Crepes mit diversen Fruchtfüllungen (besonders die Kombinationen „Pfirsich/Erdbeere“ und „Vanille/Schokobanane“ sind zu empfehlen) – für preisgünstige 400 Yen.

Bei grösserem Hunger ist das „Wild Kitchen“ auf Ebene 5 zu empfehlen (u.a. Pizza für 500 Yen ). Ebenfalls auf Ebene 5 befindet sich das „Joypolis Café“, von dem man aus bei Getränken oder Eis die anderen Besucher beobachten und sich selbst eine Auszeit gönnen kann.

Noch vor dem Eintritt hat man jedoch die Qual der Wahl: entweder ein „normales“ Eintrittsticket kaufen, in diesem Falle muss man je besuchter Attraktion gleich wie auf der Kirmes „Eintritt“ bezahlen, je nach Attraktion zwischen 300 und 600 Yen. Oder man ersteht sich den Tagespass, dann sind die Attraktionen inklusive.

Preise:

Eintrittsticket : 500 Yen (Kinder : 300 Yen)

Tagespass : 3500 Yen (Kinder : 3100 Yen)

Tagespass reduziert (ab 17 Uhr ) : 2500 Yen (Kinder: 2100 Yen)

Jahrespass : 16000 Yen (Kinder: 12000 Yen)

Öffnungszeiten: 10:00 bis 23:00 Uhr

(letzter Einlass : 22:15 Uhr)

Für einige der Attraktionen besteht eine Mindestkörpergrössenbeschränkung von 90, 110, 130 oder 140 cm.

Mehr Informationen: http://sega.jp/joypolis/tokyo.html

Selbst ausserhalb des Sega Joypolis wartet Odaiba mit einer grossen Flaniermeile auf, welche eine Vielzahl an Geschäften beherrbergt. Im gleichen Gebäude in dem sich auch das Joypolis finden lässt, überrascht eine Ladenpassage im alten Stil die Besucher. Neben Souvenirs, Kleidung und Spielzeug findet man japanische Kultmarken (z.B. in Getränkeform). Ein Stockwerk darüber befinden sich Restaurants und Bars – im Untergeschoss ein grosser Katzenshop, das „nekorama Cats Livin´“, welcher alleine schon durch die riesige Katze am Eingang unübersehbar ist (siehe Bild).

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Gehen wir nun an der Freiheitsstatue (nein, wir sind nicht auf Liberty Island, ist immer noch Odaiba) …

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…und am angrenzenden Sendegebäude des Fuji TV vorbei…

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…so ragt hinter dem Fuji das grösste Riesenrad der Welt aus dem Hafengelände „Palette Town“ hervor. Eine Fahrt dauert ca. 15-18 Minuten, das Ticket kostet 900 Yen. Die klimatisierten Kabinen (zur Wahl stehen auch Glaskabinen!) sind japantypisch (im Gegensatz zu den deutschen Riesenrädern) geschlossen. Besonders in den Abendstunden bietet sich dem Besucher ein wundervoller Blick auf die Umgebung (z.B. auf den Tokyo Tower).

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Takada Castle (Takada-jo) Juni 30, 2007

Posted by tanuki77 in Niigata.
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coming soon

Fushimi Inari Schrein April 1, 2007

Posted by tanuki77 in Kyoto.
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Ein absolutes Highlight einer jeden Japanreise. Unglaublich faszinierend, wunderschön und unvergesslich!

Der Fushimi Inari Schrein ist im Grunde genommen ein „normaler“ Inari Schrein, Fushimi bezeichnet lediglich die Örtlichkeit, um ihn von den anderen Schreinen unterscheiden zu können.

Der Schrein selbst liegt auf einer Bergspitze. Auf dem Weg dorthin passiert man

10 000 Torii!

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Eine gute Kondition sollte man schon haben, es geht zum Teil sehr steil bergauf, jedoch lohnt sich der Aufstieg, nicht nur wegen der 10 000 Torii – Bögen, die dort aufgestellt sind und die man durchschreitet, sondern auch wegen der wundervollen Aussicht, die sich dem Wanderer auf dem Weg zum Schrein bietet. Ich persönlich habe die Strecke in 1,5 Stunden geschafft. Man sollte also ein wenig Zeit einplanen; es ist allerdings jede Minute wert.

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Daten und Fakten:

Fushimi Inari Schrein

Fushimi = Ortsname

Inari = Gott des Reis, Sake und Wohlstands

Erbaut : im Jahre 711

Torii: ca. 10 000, aus Holz

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In Japan gibt es 40.000 Inari Schreine, wobei der Fushimi Inari Schrein als höchster Inari Schrein das Zentrum dieser Schreine darstellt. Der Schrein gilt heute als Anlaufstelle um für geschäftlichen Erfolg zu bitten. Dafür kann unterhalb des Schreins eine Opfergabe (z.B. Obstkorb) erworben werden, die dann vor dem Schrein aufgestellt wird.

Interessant: entgegen der europäischen Auffassung von dem Charakter der Tiere stehen hier wundervolle Fuchs-Statuen (kitsune) als Wächter des Schreins. Diese Füchse sind helfende Geister, jedoch mit der Fähigkeit ausgestattet, Menschen verhexen zu können. So zumindest die Sage.

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Die Torii können nach einer Geldspende (je nach Grösse des Betrages, nach meinen Informationen zufolge ab umgerechnet ca. 10 000 Euro) aufgestellt werden und tragen das Kanji (den Namen/Firma) des Spenders eingraviert.

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Hier eine Karte des Geländes:

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Illumination Festival – Kobe Luminarie März 30, 2007

Posted by tanuki77 in Kobe.
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Jedes Jahr (seit 1995) findet im Dezember in Kobe ein äusserst beeindruckendes Festival statt:

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Gigantische Metallrahmen werden im Zentrum Kobes aufgestellt, auf denen im jährlich wechselndem Design tausende Glühbirnen angebracht sind, welche bei Anbruch der Dunkelheit eingeschaltet werden. Die Vorbereitungen hierzu dauern Monate. Das Resultat ist atemberaubend, wie die Bilder unten leider nur ansatzweise zeigen können. Ein Teil der Innenstadt wird bei Festivalbeginn komplett gesperrt und zur Warteschlange umfunktioniert. Das Warten, bzw. Gehen (immerhin dauert es ca. 20 – 25 Minuten bis man am Ziel ist) lohnt sich aber gleich doppelt : die Bögen sind eine Augenweide, auch finden sich hunderte kleinerer Stände, die wohlschmeckende Speisen verkaufen (wir erinnern uns : Kobe Beef). Egal ob Fleischspiesse (Yakitori) oder Fisch, für jeden ist etwas dabei.

Der „Eintritt“ ist kostenlos.

Bis zu 5 Millionen Besucher werden jedes Jahr erwartet.

Zeitplan:

18:00 – 21:30 Montag bis Donnerstag

18:00 – 22:00 Freitag

17:30 – 22:30 Samstag

17:30 – 22:00 Sonntag

Der Plan wird aber nur bedingt eingehalten, wenn es bereits dunkel ist und sehr viele Menschen kommen, können sich die Zeiten verschieben.

Dieses Festival wird zum Gedenken an die Opfer des verheerenden Erdbebens (Hanshin-Awari Erdbeben) vom 17. Januar 1995 abgehalten. In der Nähe des gigantischen, geschlossenen Aufbaus am Ende des Weges findet sich eine „ewige Flamme“, die dort seitdem ununterbrochen brennt.

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Der Grössenvergleich:

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Die Verkaufsstände:

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Thorsten Brandl Japan