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Ueno / Ueno Park Oktober 20, 2007

Posted by tanuki77 in Tokyo - Megalopolis.
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Insidertipp!

Der Ueno Park ist ein bezaubernder, „kleinerer“ Park (zumindest verglichen mit z.B. Yoyogi oder Shinjuku), der allerdings sehr viel Charme besitzt – besonders nachts. Dank einer Polizeibox im Park ein überaus sicherer Ort. Neben Museen, dem ältesten Zoo Japans, einem Aquarium, Konzerthallen und des Abends auch Flohmärkte, findet man hier 24 Stunden am Tag Entspannung und Natur pur.

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Im Gegensatz zu anderen Parks Tokios bleibt der Uenopark die ganze Nacht über geöffnet und somit auch frei zugänglich. In den Sommermonaten laden zudem etliche Parkbänke zum Verweilen ein. Nach Anbruch der Dunkelheit erobern sich tausende (friedliche) Fledermäuse den Park zurück, lassen den Spaziergänger allerdings gänzlich in Ruhe.

Astronomen nennen es „Lichtverschmutzung“: zwar sieht man die Sterne nicht, allerdings strahlen die Wolken über der Stadt bei Dunkelheit weiß auf, ein sehr schöner Effekt!

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Der Park ist auf einem ehemaligen Schlachtfeld errichtet. An diesem historischen Ort tobte im Frühjahr 1868 eine grosse Schlacht unter Führung von Takamori Saigo, dessen Denkmal den Haupteingang des Parks ziert. Der Tokugawa Clan wurde vernichtend geschlagen, der Aufstieg Japans zur mordernen Nation gesichert.

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Beeindruckend auch der Kiyomizu Tempel (siehe Bilder). Auf den Holztäfelchen kann man Wünsche verewigen, die dann hoffentlich auch gewährt werden.

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Im Frühjahr findet hier wie in anderen Parks auch das sogenannte „Hanami“ statt, ein Fest im Zuge der Kirschblütenzeit (sakura). Man trifft sich mit Freunden, trinkt Sake inmitten der Kirschblütenszenerie. Wunderschön.

Shinjuku September 9, 2007

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Shinjuku

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Das Zentrum und Herz Tokios. Der Bahnhof (Shinjuku Station) ist ein gigantisches Labyrinth mit Dutzenden Ein- und Ausgängen. Bereits Uwe Ochsenknecht hat sich hier in „Erleuchtung garantiert“ verirrt. Denn die Neonreklame wird nachts weitestgehend ausgeschaltet – zur sicheren Orientierungshilfe also nur bedingt geeignet. Von überall her schallt Lärm von den unzähligen kleinen Restaurants, nachts versuchen farbige Schlepper, Ausländer in diverse Nachtclubs zu ziehen – mit zum Teil für Japan unerwartet aggressiven Methoden. So etwas kennt man normalerweise nur von ägyptischen oder tunesischen Basars. Genau wie auch in Shibuya (und dem Rest der Stadt) sind hier viele Hotels angesiedelt. Ansonsten gibt es für den Touristen unzählige Game Center (Ufocatcher & die neuesten Fahr- und Schiess-Simulationen), Einkaufszentren, den angrenzenden Yoyogi-Park und natürlich das

  • Tokyo Metropolitan Government Building.

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Das gigantische Gebäude mit den zwei charakteristischen Türmen, nach einem damals sehr umstrittenen Entwurf von Kenzo Tange gebaut, polarisiert. Man kann – da es sich um ein öffentliches Administrationsgebäude handelt – kostenlos mit dem Aufzug auf die jeweiligen Aussichtsplattformen fahren. Das geht trotz der 45 Stockwerke überraschend schnell und erst einmal oben angekommen, bietet sich dem Touristen eine wahrhaft atemberaubender Ausblick über ganz Tokyo. Erst hier wird deutlich, wie gross die Stadt überhaupt ist. Ein Ende ist nicht zu erkennen: ein riesiger Moloch, dessen Betonbauten mit dem Horizont zu verschmelzen scheinen. Übersichtstafeln vor jedem Fenster geben weitere Informationen über bekannte Gebäude in Blickrichtung. Tagsüber wie nachts einfach atemberaubend.

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Ein Blick aus dem Tokyo Metropolitan Government Building in Südwestlicher Richtung, bei den Hochhäusern handelt es sich um den Shinjuku Park Tower (Vordergrund, 235m), den Landmark Tower (Vordergrund, 296m) sowiedas NTT Shinjuku Building (Hintergrund, klein, 127m) und das Tokyo Opera City Building (Hintergrund, gross, 235m).

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Öffnungszeiten (variieren) : 9:30 – 22:00 Uhr, geschlossen am 29.12, 2.1, 3.1. Die Aufzüge nach oben sind bis etwa 30 Minuten vor Ende der Öffnungszeiten in Betrieb. Am 01.01 sind die Aussichtsplattformen schon am frühen morgen geöffnet, um den ersten Sonnenaufgang des Jahres sehen zu können.

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Höhe : 202 Meter = 45 Stockwerke

Die Aufzüge schaffen die 45 Stockwerke in ca. 55 Sekunden. Desweiteren befinden sich auf den beiden Aussichtsplatformen Souvenirshops. Zum TMG kommt man am Besten zu Fuss durch endlos erscheinende Tunnel von der Shinjuku Station aus. Dies dauert ca. 10-15 Minuten.

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  • Takashimaya Times Square /Tokyu Hands

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Bilder:

Meine Lieblingsecke in Shinjuku: hier gibt es Crepes, Game Center, Parks, Kaufhäuser und Hotels.

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  • Shinjuku Prince Hotel

Das Hotel erinnert in seiner Form etwas an eine PS2, ist aber ein durchaus empfehlenswertes Hotel, wurde im Sommer 2007 renoviert und besitzt jetzt mit einer eigenen Haltestation der privaten Seibu Shinjuku Line im 2. Stock eine ideale Verkehrsanbindung. Dort befindet sich auch eine kleine Ladenpassage, das „American Boulevard“. Generell kann man japanische Hotels nur empfehlen, alle haben einen sehr hohen Qualitätsstandard, sind nur den Platzverhältnissen angemessen „klein“.

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Und die gleiche Ecke bei Nacht:

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Einer der zahlreichen Ein- und Ausgänge der Shinjuku Station. Als ich das Bild gemacht habe, muss wohl gerade Feierabend gewesen sein, die Büroarbeiterinnen tragen alle Kostüme mit gelben Schleifchen.

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In der Shinjuku Station befindet sich ebenfalls der Abfahrts- und Ankunftsbereich der „Highway“ Busse, welche die Großstädte miteinander verbinden. So kann man z.B. sehr bequem (Liegesessel, ähnlich wie im Flugzeug „ausfahrbar“) von Osaka nach Tokyo fahre – zu einem Bruchteil des Preises, den die Strecke per Shinkansen kosten würde. Dafür braucht der Bus aber auch 8 Stunden, ein Shinkansen weniger als 3.

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Ikebukuro September 7, 2007

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Ikebukuro

Alleine schon die Ikebukuro Station (u.a. JR Yamanote Line) mit ihren Dutzenden Ein- bzw. Ausgängen macht deutlich, dass es sich hierbei um einen grösseren Treff- und Anziehungspunkt handeln muss.

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In der Tat : Ikebukuro ist Shoppingmeile (mit mehreren Kaufhäusern wie z.B. Fillialen von „Bic Camera“ oder „Yamada Denki“, bzw. „Labi“, Seibu, usw.), Vergnügungsviertel (diverse Nachtclubs, Bars, unzählige Karaokeschuppen), beherbergt viele Hotels, u.a. auch ein Museum samt Konzerthalle (Metropolitan Art Space), die „Sunshine City“ (siehe unten).

  • Metropolitan Art Space:

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Das „Tokyo Metropolitan Art Space“ ist eine Art Kulturcenter, mit wechselnden Veranstaltungen und Konzerten, wobei die Bandbreite von Ballet bishin zu Opernaufführungen und klassischer Musik reicht.

Öffnungszeiten: 09:00 – 22:00 Uhr

Tel.: 03-5391-2111

Link: www.geikei.jp

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  • BicCamera & Co

Sehr intelligent ist das äussere Erscheinungsbild der neuesten Bic Camera Filliale geraten: die Fenster wurden zu Tasten eines überdimensionalen Mobiltelefons umgestaltet, die Fassade passt sich dem nahtlos an.

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Dass man in sowie rund um Ikebukuro herum auf Eulenmotive, Statuen und von der Decke hängende Stoffeulen trifft, ist kein Zufall. Eine (falsche) Schreibweise des Namens bedeutet übersetzt „Eule“.

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Hier sieht man einen Teil der Station – inklusive der unzähligen Taxis, die dort nachts auf Kunden warten.

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Achtung: die Station wird bereits ab ca. 01 Uhr nachts geschlossen. Will man jetzt noch von der West- zur Ostseite wechseln, muss man einen längeren Fussmarsch in Kauf nehmen. Aber selbst um 3 Uhr nachts ist hier noch vergleichbar viel los, die Nachtclubs oder Karaokeschuppen haben schliesslich bis in die frühen Morgenstunden geöffnet.

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  • Sunshine City

Das Herzstück Ikebukuros besteht aus einer Vielzahl an Geschäften, die besonders am Abend sehr gut besucht sind. Nachmittags beginnen sich die Strassenzüge rund um die Station zu füllen und verleihen der Gegend ein besonderes Flair. Im Zentrum der Sunshine City befindet sich das Sunshine Building, ein 240 Meter hohes Gebäude, welches aufgrund seiner Grösse nicht zu übersehen ist und gleichzeitig als Orientierungspunkt dient. In diesem Hochhaus befinden sich eine Reihe von Sehenswürdigkeiten, die man sich als Tourist nicht entgehen lassen sollte.

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Am beeindruckendsten aber ist das „Sunshine 60 Observatory“, eine Aussichtsplattform im 60. Stock des äusserlich zugegebenermassen unscheinbaren Gebäudes gegenüber des Toyota Amlux Gebäudes (Bild oben links), welche besonders bei Dunkelheit einen atemberaubenden Blick auf die Skyline Tokios freigibt. Die Fenster sind dabei so angelegt, dass man sich auch davor stellen oder setzen kann, was das Gefühl vermittelt, „über“ der Stadt zu schweben. Auf dem „Sky Deck“ kann man sich je nach Wochentag auch ins Freie begeben. Im vorbildlich geführten Souvenirshop „Blue Sky“ lassen sich u.a. Anhänger, Ikebukuro-Eulen und Glückskatzenstatuen erwerben. Oder man schaut sich die in der „Sky Gallery“ ausgestellte Kunst an. Im „Air Ship“ kann entlang der Fenster bei Kaffee und Tee die Aussicht genossen werden.

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Der Eintritt ins Observatorium kostet 620 Yen, was als Aussichtsplattform zwar teurer als das vergleichbare (kostenlose) Rathaus in Shinjuku ist, aber immer noch weitaus günstiger (und schneller) als die Auffahrt zur 2. Etage des Tokyo Towers. Eine fantastische Aussicht ist auch hier garantiert, aber das Sunshine Observatory ist besonders nachts, bzw. am Abend dank der grossen Panoramafenster und der idealen Lage klarer Favorit. Schon die Fahrt mit dem Aufzug ist ein Erlebnis, hier leuchten der Boden und die Fahrstuhlwände im speziellen Thema (Ozean, Sternzeichen, etc.)!

Das Ticket:

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Öffnungszeiten: 10:00 bis 21:30 Uhr, letzter Einlass um 21:00 Uhr

Link: www.sunshinecity.co.jp

Doch der Sunshine Wolkenkratzer bietet mehr als nur das Observatorium: empfehlenswert ist natürlich auch der Besuch im Aquarium (ähnlich Sea World, kostet 1800 Yen pro Person), dem Planetarium oder dem Indoor-Vergnügungspark „Namco City“. Daneben befindet auch noch ein Kino in dem Gebäude sowie 130 Geschäfte und nicht weniger als 60 Restaurants auf mehreren unteren Etagen.

Toyota Amlux

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Nicht nur für Formel1 Fans interessant : das Toyota „Amlux“, ein Autosalon mit befahrbarer Strasse im Inneren (!) und Farhsimulatoren befindet sich direkt neben dem Sunshine City Wolkenkratzer. In dem Museum können mehr als 70 Fahrzeuge bestaunt werden, darunter sehr futuristisch anmutende Concept-Cars.

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Öffnungszeiten: 11:00-19:00 Uhr, Montags geschlossen

Tel.: 03-5391-5900

Link: www.amlux.jp/amlux.shtml

Am schnellsten zu erreichen ist Sunshine City von der Higashi-Ikebukuro Station (Yurakucho Linie), von hier aus dauert es ca. 3 Minuten. Empfohlen sei jedoch der rund 10-minütige Fussmarsch durch Sunshine City, von der JR Ikebukuro Station (East Exit, beschildert) ausgehend.

Adresse:

170-8630

60th Floor Observatory, Sunshine 60 Bldg.

3-1-1, Higashi-Ikebukuro, Toshima-Ku

Tokyo

Informationshotline: 03-3989-3331

Asakusa September 2, 2007

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Asakusa / Senso-ji / Asakusa Kannon Tempel

Am einfachsten zu erreichen mit der Ginza Line (orange). Von der Asakusa-Station aus sind es nur noch wenige Gehminuten zu einer der beliebtesten Touristenattraktionen Tokios: dem Asakusa-Kannon-Tempel, bzw. Senso-ji.

Praktisch nicht zu verfehlen wenn man dem Touristenstrom (hauptsächlich asiatische Touristen) folgt.

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Unter der beeindruckenden, roten Laterne hindurchgehend, befindet man sich bereits mitten auf dem Weg zum Tempel. Auf dem Weg zum Hauptgebäude passiert man nun Dutzende von kleinen Souvenirgeschäften. Hier lässt sich günstig allerlei Japan-Souvenirs erwerben: T-Shirts, Wallscrolls, Figuren aller art, usw.

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Abseits des Besucherstroms geht es durchaus gemütlicher zu…

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Der Tempel:

Der Legende nach wurde im 7. Jahrhundert eine Statue der Göttin Kannon (Göttin der Barmherzigkeit) von Fischern aus dem Miyato Fluss gezogen. Um diese Statue wurde eine Halle erbaut, der später im Jahre 1692 erbaute Tempel fiel dem 2. Weltkrieg zum Opfer.

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Der heute zu sehende Nachbau wurde 1958 fertiggestellt. Die Kannon-Statue ist leider verschollen.

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Jimbocho September 1, 2007

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Jimbocho

Jimbocho ist ein etwas ruhigerer Teil Tokios, vor allem bekannt durch viele Antiquariare, die hier zum Teil doch sehr alte Bücher verkaufen. Diese Buchläden sind eine wahre Fundgrube für antike Bücher. Daneben gibt es auch Plattenläden und sehr viele Musikgeschäfte die u.a. Musikinstrumente (vornehmlich Gitarren) zu wirklich sehr günstigen Preisen anbieten. Ein El Dorado für Musiker.

Jimbocho erreicht man entweder per Ubahn (Jimbocho), oder, wenn man einen 10-minütigen Fussweg vorbei an Platten- und Instrumentenläden, der „Grünen Allee“ (siehe Bild unten) sowie Universitätsgebäuden nicht scheut, auch von „Ochanomizu“ (JR oder Marunouchi Line) aus.

Der Ein-/Ausgang der Marunouchi Ochanomizu Station sowie die etwas grössere JR Ochanomizu Station:

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Vorbei an der Universität, Gitarrenläden….

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…und der „Grünen Allee“ (siehe die in deutscher Sprache beschrifteten Schilder!).

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Hier befindet sich auch der direkte Zugang, die Jimbocho Station, eine Filliale von Games Workshop sowie unzählige Buchläden.

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Odaiba / Tokyo Big Sight Juli 11, 2007

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Odaiba, bzw. „Rinkai Fukutoshin“ (Regenbogenstadt) – Tokios „Waterkant“. Direkt am Hafen gelegen, wurde hier eine riesige Flaniermeile mit hunderten von Geschäften errichtet. Odaiba ist eher eine Art Treffpunkt für Pärchen, die hier die Nachmittage und Abende verbringen. Geschäfte laden zum Shoppen ein, die Aussicht ist ebenfalls sehr sehr schön (malerischer Blick auf die Tokyo Rainbow Bridge), man findet sogar einen „künstlichen“ Strandabschnitt, an dem kubikmeterweise Sand aufgeschüttet wurde und Urlaubsfeeling aufkommen lässt. Desweiteren gibt es Game Center, das grösste Riesenrad der Welt und einen Indoor-Vergnügungspark, das „Sega Joypolis„.

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In dieser Gegend befindet sich auch das Telecom Center sowie die Zentrale von Fuji Television (siehe 2. Bild), die alleine schon durch ihre wagemutige Architektur auffallen.

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Das Tokyo Big Sight ist ebenfalls eine bemerkenswerte Konstruktion.

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Das Messegelände und Conventioncenter ähnelt in seiner Form einer umgedrehten Pyramide. Garantiert einen Besuch wert, nicht nur an Messetagen. Dann sind Warteschlangen vor und im Gebäude eher die Regel als Ausnahme, wie man auf dem Bild unten unschwer erkennen kann.

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Sega Joypolis

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(Tokyo, Odaiba, „Decks“)

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Das Sega Joypolis ist eine Art futuristischer Indoor-Cyber-Freizeitpark – inklusive der neuesten Arcadespiele, Simulationen und natürlich Achterbahn. Auf drei Etagen (Nr. 3-5) kann man hier im „House of the Dead 4“ Abteil mit Freund oder Freundin Untote bekämpfen, beim „Burnout Running“ mit anderen Besuchern einen virtuellen Marathon laufen, per „Power Sled“ Bob Eiskanäle entlang rauschen, sich im „Spin Bullet“ durchschleudern lassen, im Wildwasserboot den virtuellen „Wild River Splash“ erleben und sogar in echten (!), hydraulisch bewegten Tuning Cars durch die virtuellen Strassen Tokios fahren (Initial D Stage 4 Arcade)! Natürlich gibt es darüber hinaus noch viel mehr zu erleben und zu entdecken.

Auf Ebene 3 lädt das „Crepe Ojisan“ zum Crepe-essen ein, hier gibt es leckere Crepes mit diversen Fruchtfüllungen (besonders die Kombinationen „Pfirsich/Erdbeere“ und „Vanille/Schokobanane“ sind zu empfehlen) – für preisgünstige 400 Yen.

Bei grösserem Hunger ist das „Wild Kitchen“ auf Ebene 5 zu empfehlen (u.a. Pizza für 500 Yen ). Ebenfalls auf Ebene 5 befindet sich das „Joypolis Café“, von dem man aus bei Getränken oder Eis die anderen Besucher beobachten und sich selbst eine Auszeit gönnen kann.

Noch vor dem Eintritt hat man jedoch die Qual der Wahl: entweder ein „normales“ Eintrittsticket kaufen, in diesem Falle muss man je besuchter Attraktion gleich wie auf der Kirmes „Eintritt“ bezahlen, je nach Attraktion zwischen 300 und 600 Yen. Oder man ersteht sich den Tagespass, dann sind die Attraktionen inklusive.

Preise:

Eintrittsticket : 500 Yen (Kinder : 300 Yen)

Tagespass : 3500 Yen (Kinder : 3100 Yen)

Tagespass reduziert (ab 17 Uhr ) : 2500 Yen (Kinder: 2100 Yen)

Jahrespass : 16000 Yen (Kinder: 12000 Yen)

Öffnungszeiten: 10:00 bis 23:00 Uhr

(letzter Einlass : 22:15 Uhr)

Für einige der Attraktionen besteht eine Mindestkörpergrössenbeschränkung von 90, 110, 130 oder 140 cm.

Mehr Informationen: http://sega.jp/joypolis/tokyo.html

Selbst ausserhalb des Sega Joypolis wartet Odaiba mit einer grossen Flaniermeile auf, welche eine Vielzahl an Geschäften beherrbergt. Im gleichen Gebäude in dem sich auch das Joypolis finden lässt, überrascht eine Ladenpassage im alten Stil die Besucher. Neben Souvenirs, Kleidung und Spielzeug findet man japanische Kultmarken (z.B. in Getränkeform). Ein Stockwerk darüber befinden sich Restaurants und Bars – im Untergeschoss ein grosser Katzenshop, das „nekorama Cats Livin´“, welcher alleine schon durch die riesige Katze am Eingang unübersehbar ist (siehe Bild).

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Gehen wir nun an der Freiheitsstatue (nein, wir sind nicht auf Liberty Island, ist immer noch Odaiba) …

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…und am angrenzenden Sendegebäude des Fuji TV vorbei…

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…so ragt hinter dem Fuji das grösste Riesenrad der Welt aus dem Hafengelände „Palette Town“ hervor. Eine Fahrt dauert ca. 15-18 Minuten, das Ticket kostet 900 Yen. Die klimatisierten Kabinen (zur Wahl stehen auch Glaskabinen!) sind japantypisch (im Gegensatz zu den deutschen Riesenrädern) geschlossen. Besonders in den Abendstunden bietet sich dem Besucher ein wundervoller Blick auf die Umgebung (z.B. auf den Tokyo Tower).

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Tokyo Disneyland (+ Tokyo Disney Sea) März 24, 2007

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Es heisst ja immer dass man sich sein eigenes Bild von den Dingen machen sollte. Bisher hatte ich schon die wildesten Geschichten über das Tokyo Disneyland gehört, an dessen Seite das „Disney Sea“ zu finden ist, in etwa vergleichbar mit den „Disney Studios“ bei Paris – nur überwiegend mit „Wasser“ als Grundthema. So findet man dort Attraktionen, die z.B. mit Jule Verne´s „20000 leagues Under the Sea“ oder der „kleinen Meerjungfrau“ zu tun haben, inmitten des Parks befindet sich ein wunderschön angelegter See, an dem auch die „Queen Mary“ angelegt hat.

Zu meiner Überraschung waren diese bereits erwähnten Geschichten leider wahr! Worum es geht? Um die Wartezeiten. Ich bin ein sehr geduldiger Mensch, nörgle wie auch die ganzen Japaner in den Parks nicht, sondern finde mich mit dem Unumgänglichen ab und reihe mich in die Schlangen ein. Jedoch : fast keine Attraktion ist unter einer Wartezeit von 3 (!), in Worten : DREI STUNDEN zu betreten. Der reinste Wahnsinn. Die Fotos unten werden diese unglaubliche Menschenmasse, die aus allen Teilen Japans immer wieder aufs Neue anreist, verdeutlichen. Vorstellen kann man sich das nicht – und bei einem Eintrittspreis von etwa 40 Euro ( derzeit 5800 Yen = ca. 40 Euro) pro Person ein sehr kostspieliges Vergnügen.

Zwar gibt es so etwas wie „Fastpass„, dieses System ist jedoch begrenzt, man bekommt nur alle 2-3 Stunden ein solches Ticket, das die Wartezeit an einer Attraktion um 2,5 Stunden verkürzt. Allerdings bieten auch nicht alle Attraktionen Fastpass an. Und wer schon einmal im Disneyland Paris war, der wird sich zudem wundern, weswegen die Attraktionen in Tokyo eher wie eine „light“ Ausgabe erscheinen, z.B dauerte das nächtliche Feuerwerk nur ca. 4 Minuten.

Der Fairness halber muss ich gestehen, dass die Attraktionen (5 in 2 Tagen) allesamt sehr sehr gut waren! Ob es nun um das Roger Rabit Taxi oder das Indy-Adventure ging, Spass machte es doch sehr :)

Tokyo Disneyland:

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Tokyo Disney Sea:

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Für alle, die den Park besuchen wollen, habe ich einen SEHR wichtigen Tipp : Niemals am Wochenende oder an einem Feiertag den Park besuchen, die Wartezeiten sind absolut nervtötend. 3-4 Stunden je Attraktion warten zu müssen ist dann vielleicht doch zu lange, die folgenden Bilder sprechen für sich:

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Ausserhalb der Parks gibt es ein Pendant zu dem Universal City Walk (siehe USJ, Osaka), wo sich viele Läden und Restaurants aneinanderreihen. Bezaubernd ist der kleine Platz zwischen Planet Hollywood und dem Disney Store um die Weihnachtszeit herum, siehe Bild:

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Akihabara Januar 19, 2007

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Akihabara – Electric Town

(letztes Update: Frühjahr 2008)

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Damit verbinden die meisten Touristen paradiesische Einkaufsmöglichkeiten, während es für viele apaner wohl eher als zu meidendes Otaku-Zentrum angesehen wird. Es gibt hier hunderte kleinere und grössere Shops, man bekommt alles was das Technikherz begehrt : Kameras, Camcorder, Computer, Spiele, Zubehör. Doch wer meint, dort das grosse Schnäppchen machen zu können, sei gewarnt: Japaner wollen normalerweise nur das Neueste auf dem Markt, quasi die Prototypen eines „early adopters“. Alles, was älter als 6 Monate ist, wird als „alt“ eingestuft und verschwindet aus den Regalen. Was bleibt, sind die neuesten Modelle. Und die sind kein Schnäppchen sondern genauso teuer (oder teurer!) wie vergleichbare Geräte in Europa, bzw. Deutschland auch. Nur dass man sie in Japan noch Monate vor der deutschen Markteinführung bekommen kann. Dies sorgte schon für so manchen Frust bei Touristen ;-) . Und „Duty Free“ lohnt sich meistens auch nicht wirklich. In Japan beträgt die Mehrwertsteuer nur 5%, die kann man sehr leicht einsparen, wenn man die Preise anderer Anbieter vergleicht. Achtung: Rückgabe gekaufter Waren ist nicht immer möglich, am Besten nicht aus der Verpackung nehmen/benutzen und sofort wieder zurück bringen.

Ganz witzig sind die immer mehr im Trend liegenden Cosplay / Maid Cafés, bereits am Ausgang der Station haben sich Cosplayerinnen postiert, um auf Kundenfang zu gehen. Die Preise sind in etwa wie im normalen Café, nur dass der Kaffee von kostümierten Mädels gebracht wird.

Die vielen kleinen Nebengassen Akiba´s sind labyrinthartig angelegt, aber generell haben die Geschäfte in den Nebenstrassen bessere Preise, vergleichen lohnt sich auf jeden Fall. Das Stöbern ist eine wahre Freude, auch für die Sinne (totale Reizüberflutung, es blinkt und tönt überall, dazu noch die grellen Werbeschilder und die Augen fangen an zu rotieren), nur vergeht die Zeit leider viel zu schnell. Gegen 20 Uhr haben die meisten Läden bereits geschlossen.

Das „Sato Musen„, direkt am Ausgang der Station gelegen, zählt zu den bekanntesten Gebäuden in Akihabara – erst im Sommer 2007 besitzt es eine neue Fassade, nur um im Winter 07/08 gänzlich zu verschwinden. Seitdem beherbergt es eine Filliale der Yamada denki (Labi) Kette.

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Sato Musen Sommer 2007 —> dscf5099.jpg

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Wie man auf einigen Bildern unten sehen kann, ist die Hauptstrasse für Autos gesperrt. Wie auch in Ginza oder Teilen Shinjukus ist dies aber nur Sonntags der Fall, ab 18 Uhr werden die Strassenzüge wieder für den Autoverkehr freigegeben.

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Shopping Anlaufstellen:

Traders (Spiele), K-Books/Animate (Anime), LaoX / Labi / Yodobashi (Elektronik), Donki (Warenhaus, auch günstige Lebensmittel), Sega (Game Center), Tokyo Anime Center (u.a. Live-Synchronisation), MOS (das beste Fastfood der Welt!)

Hinter der Station gelegen : die wohl bekannteste Filliale der Yodobashi Camera Kette.

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Ubahn – fahren in Tokio Dezember 2, 2006

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Aktualisiert: Oktober 2007

Was auf den ersten Blick an einen Schnittmusterbogen oder einen elektrischen Schaltkreis erinnert, ist das Ubahngeflecht Tokios. Verwirrend, ermüdent, zur Rush hour 300 %ig ausgelastet – aber gleichzeitig ungeheuer faszinierend! Kaum zu glauben: das System funktioniert! Verspätungen sind äusserst selten, der strenge Fahrplan bietet sowieso keinen Platz dafür. Ausnahmen sind natürlich die Naturgewalten. In Japan bebt die Erde statistisch gesehen bis zu 1000 Mal im Jahr. Im Sommer ist darüberhinaus noch Hochsaison der Taifune. Dann geht auch in der Ubahn nichts mehr, die Stationen werden geschlossen bis das Unwetter vorüber ist.

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Diese blauen UBahn-Schilder weisen den Weg zur jeweiligen Ubahnstation – mancherorts leicht zu übersehen.

Eine ohrwurmartige Erkennungsmelodie kündigt das Einfahren/Abfahren des Zuges an. Unten ein Plan der Ubahn und Bahnlinien Zentraltokios:

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Zur Veranschaulichung, im Folgenden ein paar Zahlen:

Die deutsche Bahn transportiert jeden Tag etwa 4,5 Millionen Menschen durch Deutschland. Alleine Shinjuku (Tokios Dreh- und Angelpunkt) jedoch weist täglich 3,5 Millionen Fahrgäste auf! Zur Rush Hour fahren die Züge mit 300%iger Auslastung, die berühmten Bahnbediensteten mit ihren weissen Handschuhen pressen auch noch den letzten Fahrgast in das Abteil.

Erschwert wird die Navigation durch die Tatsache, dass es eine „Hauptader“, nämlich die JR Loop Line gibt – und daneben ein Dutzend privatisierter Linien. Beide Tarifsysteme sind inkompatibel Das verwirrt sogar Japaner, an den Ausgängen stehen immer Bahnbedienstete mit Rat und Tat zur Seite.
Am Besten fährt man mit den Magnetkarten : SUICA für JR und Passnet (Passonetto) für die anderen Linien. Das sind zum Teil (Suica) wiederaufladbare Karten oder Prepaidkarten (Passnet) und vereinfachen das Bahnfahren. Beide Karten gibt es in den meisten grösseren Stationen am Automaten. Empfehlenswert ist auf jeden Fall die SUICA Karte, denn mit der JR Linie kann man herrlich eine Rundfahrt durch Tokio machen, die Züge halten an den wichtigsten Stationen (Shibuya, Shinjuku, Akihabara, Yoyogi, usw.).

Stolperstein Nr. 2 : es gibt drei Arten von Zügen : LOCAL TRAINS, diese halten an jeder Haltestelle, sowie RAPID TRAINS die wie es der Name vermuten lässt, Schnellzüge sind und somit nicht an jeder Haltestelle halten….sowie SUPER RAPID TRAINS die an noch weniger Haltestellen halten. Dies ist immer aussen am Zug angeschrieben. Wer Pech hat, steigt in einen Super Rapid Zug ein – und kommt irgendwo wieder raus, wo es noch nicht einmal romaji-Beschriftungen gibt. Kommt vor ^_^.

Bei 20 Millionen Menschen im Grossraum Tokios trifft man zuweilen auf allerlei lustige und seltsame Zeitgenossen. Noch etwas: Selbst spät am Abend ist es sehr sicher, den Zug zu nehmen, man bekommt ein ungewohntes Sicherheitsgefühl. Selbst wenn man etwas verliert hat man sehr gute Chancen, es im Fundbüro wieder zu bekommen. Als Frau muss man sich meiner Meinung nach ebenfalls keine Sorgen machen, dass man eine Ausländerin belästigt ist doch sehr unwahrscheinlich. Die meisten japanischen Männer haben vor ihnen eher Angst.

Die Suica Magnetkarte ist sehr praktisch, man kann sie getrost im (!) Geldbeutel lassen, einfach den Geldbeutel über die Suica Markierung an den Ein-/Ausgängen der Station ziehen, fertig. Der Betrag wird automatisch abgebucht. Bei Bedarf kann man die Karte wieder beliebig aufladen.

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Hier eine Passnet-Karte (Motiv wechselt <– auch ideal für Sammler). Dieses Prepaidsystem ist ebenfalls unkompliziert – Karten gibt es an jeder Station für 1000 – 10 000 Yen.

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Die Einzelfahrscheine sehen wie folgt aus:

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Hier der zugehörige Automat mit Touchscreen, dort gibt es die Magnetkarten sowie Einzelfahrscheine:

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Bei den Einzelfahrscheinen ist genaues Hinsehen von Nöten, zudem sind besonders an kleinen Stationen die Haltestellen nur in Kanji abgebildet. Somit weiss man zwar, wie viel es bis zum Punkt X kostet, nicht aber wo man sich dann befindet!

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Kanda. Willkommen in Kanda, gelegen zwischen Tokyo und Akihabara Station.

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Warten auf den nächsten Zug – was selten länger als 5 Minuten dauert. Wenn man Glück hat…

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…sind nicht so viele Fahrgäste anwesend. Ist aber selten für Tokyo. Die beste Zeit um stressfrei Ubahn zu fahren ist wohl zwischen 11 und 13 Uhr.

Durchblick garantiert:

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Kamakura – Und täglich grüsst das Eichhörnchen November 14, 2006

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Kamakura
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Für Tokio-Reisende ein Muss. Kamakura liegt ca. 30-45 Minuten ausserhalb von Tokio, ist allerdings mit der Bahn sehr bequem zu erreichen (Yokosuka Linie). Das kleine Dorf ist dank des riesigen Buddhas berühmt geworden – und dieser ist absolut einen Besuch wert. Wer möchte kann auf der Rück- oder Hinfahrt in Yokohama eine Pause einlegen, der Hafen samt Vergnügungspark und Chinatown ist ebenfalls einen Besuch wert.

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Als ich zum ersten Mal auf dem Gelände ankam, überraschten mich gleich mehrere Dinge: der Buddha, ein Relikt aus dem 13. Jahrhundert, thront majestätisch auf einer kleinen Anhöhe. Einfach bezaubernd, ,der Ort zog mich sogleich in seinen Bann. Da es gerade April und somit Sakura-/ Kirschblütenzeit war, umso beindruckender – und ein tolles Fotomotiv.

Plötzlich hörte ich um mich herum ungewohnt-bekannte Geräusche: es wurde Deutsch gesprochen! Wie sich herausstellte kam gerade eine deutsche Reisegruppe bestehend aus deutschen Dozenten an der Buddhastatue an. Allerdings galt deren Interesse wohl eher den herumhüpfenden Eichhörnchen.

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Die Eichhörnchen auf dem Gelände sind wirklich überaus putzig – im Gegensatz zu den hier einheimischen Hörnchen überhaupt nicht schüchtern, sondern frech und gleichzeitig zutraulich. So haben sie keine Probleme damit, fütterungswilligen Besuchern entweder auf Kopf oder Körper zu springen und somit dem Wunsch nach Futter Nachdruck zu verleihen.

Zur Statue:

Höhe : 13,35m

Gewicht: 121t

Material: Bronze

Die Bronzestatue des Amita-Buddhas entstand im Jahre 1252, von den Künstlern Ono-Goroemon und Tanji-Hisamoto auf Wunsch von Idano-Tsubone und dem Priester Joko erbaut. Letzterer hatte die Idee zum Bau des Buddhas und des Tempels, er sammelte auch die benötigten Gelder für deren Errichtung. Im Jahre 1498 wurde der Tempel durch einen Tsunami vollends zuerstört. Es blieben nur die Grundsteine übrig. In der Zwischenzeit, seit nunmehr mehr als 500 Jahren, wurde die Statue konstant der Witterung ausgesetzt und trotzt Regen, Schnee und der Sonne.

Die Statue wurde 1960 bis 1961 renoviert, repariert, verstärkt und auf eine bewegliche Platte gesetzt, um Schäden durch Erdbeben zu vermeiden.

Für 300 Yen kann man sogar dem Inneren der Statue einen Besuch abstatten.

Ausserhalb sollte man sich den Genuss einer der Eis-Spezialitäten nicht entgehen lassen, die „Sakura“ oder „Lavendel“-Eiskreme schmeckt vom Geschmack her eher undefinierbar aber doch sehr gut! Natürlich gibt es auch hier überall wieder die obligatorischen Souvenirläden.

Die Eintrittskarte:

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Roppongi – Tokyo Tower September 10, 2006

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Roppongi

(Aktualisiert : Oktober 2007)

Zum Thema Roppongi fällt mir auf Anhieb der 333 Meter hohe Tokyo Tower ein (nein, das ist NICHT der Eiffelturm!), andere würden sofort widersprechen. Für die Meisten ist Roppongi eine Art Partymeile mit unzähligen Szenetreffs, Clubs und Bars. Legendär und nicht nur Insidern bekannt : GasPanic, DER Abschleppschuppen Tokios.

Ideal, um Bekanntschaften zu schliessen. Das Gute daran: Eintritt muss man meines Wissens nach nicht bezahlen, einzigste Voraussetzung ist ein gefülltes Glas in der Hand. Ist es leer, muss nachgeschenkt werden. Einige Komiker bringen deshalb ihr eigenes Glas mit.

Gaspanic:

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In der unmittelbaren Umgebung ist der Tokyo Tower durchaus gut zu sehen, auch von Odaiba aus hat man einen sehr guten Blick auf den Turm. Aufgrund der Vielzahl an hohen Gebäuden im Stadtzentrum ist er – anders als sein französisches Pendant – nur sehr schwierig auszumachen.

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Der Tokyo Tower sieht besonders nachts sehr beeindruckend aus. Er wird dann von 176 Glühbirnen erhellt, die im Winter (wie auf dem folgenden Bild) in Orange leuchten, im Sommer in Weiss. Mit einer Größe von 333 m (inkl. Antenne) und einem Gewicht von 4000t ein beeindruckendes Bauwerk im Herzen Tokios. Es gibt zwei Aussichtsplattformen, auf 150m und 250m gelegen. Im Sommer 2007 bekam der Tokyo Tower einen neuen rot-weissen Anstrich.

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Öffnungszeiten: 09:00-22:00 Uhr

Letzter Einlass: 21:45 Uhr, für die Aussichtsplattform in 250m Höhe um 21:30 Uhr

Eintrittspreis: 820 Yen (1. Plattform bei 150 m), 600 Yen (2. Plattform 250m)

Das Ticket für die 1. Plattform wird direkt vor dem Tokyo Tower am Verkaufsschalter erworben. Auf der Plattform angekommen, kann man sich entscheiden, ob man nochmals 100 Meter in die Höhe fahren möchte und kann dann erst dort eine Karte zur Weiterfahrt kaufen. Ob sich der Ausflug zur kleineren, 2. Plattform lohnt, muss jeder selbst entscheiden. Bereits auf 150m bietet sich ein sehr schöner Ausblick, wie die Bilder unten beweisen.

Anfahrt:

Onarimon (Mita Linie, Ausgang Nr. A1, ca. 6 min.), Daimon (Asakusa Linie, A6, 10 min) Hamamatsucho (JR Yamate Linie, Nordausgang, 15 min.) aussteigen, Navigation sollte dann aufgrund der Grösse kein Problem sein.

Darüberhinaus gibt es Mittwoch, Donnerstag und Freitag abends kostenlose Liveperformances im sogenannten „Club 333″ auf der 1. Plattform.

Der Kartenschalter vor dem Haupteingang:

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Die 1. Plattform auf 150m Höhe:

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Selbst einen kleinen Schrein gibt es…

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…sowie ein verglastes Bodenstück, welches den Blick auf die Strasse freigibt.

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Hinweis: eventuell muss man mit längeren Wartezeiten bei der Auffahrt zur 2. Plattform rechnen.

Die 2. Plattform auf 250m :

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In den Souvenirläden (entweder in der Haupteingangshalle; kostenfreier Zutritt auch ohne Ticket) oder auf der 1. Plattform finden sich allerlei Mitbringsel vom T-Shirt bis zur Postkarte.

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Eine Telefonkarte mit dem Tokio Tower-Motiv:

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Im Winter befindet sich vor dem Tokyo Tower ein wunderschön geschmückter Weihnachtsbaum.

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Hier wieder der Gegensatz von Tradition, Geschichte und Moderne: vor, bzw. um den Tokyo Tower herum befinden sich gleich mehrere Tempel, bzw. Schreine.

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Shibuya September 10, 2006

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Shibuya. Die Strassenkreuzung ist fast schon legendär. Kaum eine Dokumentation über Tokyo, bei der man nicht die sich kreuzenden Fussgängerübergänge aus der Vogelperspektive sieht. In der Tat faszinierend, auch durch das sich bietende Panorama, welches aus riesigen Bildschirmen und Werbeplakaten besteht.

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Am besten Richtung „Hachiko“ – Exit gehen. Die Hundestatue ist Treffpunkt für Jung und Alt, mit einer bewegenden Geschichte: schon zu Lebzeiten war der Hund berühmt, wartete er doch brav am Ausgang auf sein Herrchen, das von der Arbeit zurückkehrte. Jeden Tag, sogar als sein Besitzer starb, wartete der Hund brav an dem Ausgang.

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Neben HMV (wie passend) gibt es eine Vielzahl von Szeneläden, meistens auf trendige Kleidung spezialisiert. Man wird auch dem ein oder anderen Fernsehteam über den Weg laufen. Sobald die Ampeln auf „grün“ umschalten, bahnt sich fast schon hypnotisch wirkend eine Menschenmasse ihren Weg über die Strasse. Wie das in etwa aussieht, kann man unschwer unten erkennen.

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Ebenfalls eine in Japan „normale“, aber für uns eher ungewohnte Szene: Wahlkämpfe werden sehr ambitioniert ausgetragen; dazu fahren besonders vor Wahlen Politiker durch die Städte und reden entweder persönlich (wie dieser Herr links im Bild) oder per Megaphon auf die Massen ein, was zu einer nicht gerade leisen Geräuschkulisse führt.

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Direkt gegenüber der Station: die wohl bekannteste Starbucks-Filliale mit wunderbarem Ausblick auf die Kreuzung:

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Die gleiche Szenerie in den Abendstunden:

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Doraemon-Grafitti in einer kleinen Seitengasse:

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In den Nebenstrassen findet man Elektronikgeschäfte (auch Handy- DVD / CD – Shops wie z.B. HMV) Game Center, Karaokeschuppen, allerlei Gothic-/Trendshops, usw.

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Interessant sind auch die wechselnden Reklametafeln, die Shibuya massgeblich mitgestalten.

Von „Superman„….

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…über „X-Men 3„…

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…bishin zu „Ocean´s 13

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Harajuku September 10, 2006

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In der Nähe Shinjukus und Yoyogi liegt Harajuku. Es gibt vieles, wofür Harajuku bekannt ist :

1. die Harajuku Crepes

2. das NTT Sendegebäude

3. der Meji Schrein samt Park

4. der allsonntägliche Cosplay-Treff

5. das Olympiastadion (Olympische Sommerspiele 1964)

1. Harajuku Crepes

Sehr gut und bekannt (wenn auch kalorienlastig) sind die Crepes. Gibt es natürlich auch woanders (siehe z.B. Shinjuku), aber das ist wie ein Wiener Schnitzel, das man in Wien isst. Es handelt sich hier um Crepes mit verschiedensten Füllungen : über frische Früchte (Pfirsiche, Erdbeeren, Bananen bishin zu Eis kann man sich seine Lieblingscrepe – normalerweise sind im Display vor den Shops echt wirkende Imitationen aus Plastik ausgestellt. Einfach Nummer merken und dann geniessen – auswählen. Tipp! Die Takeshita Street direkt auf der anderen Strassenseite der Harajuku JR Station wartet mit einer Vielzahl an Geschäften und einigen Crepeständen auf. Allerdings sind dort auch zu jeder Tageszeit sehr viele Menschen unterwegs.

2. Das Sendegebäude des Fernsehsenders NTT

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3. Der Meji Schrein (Meji Jingu) ist wunderschön, ein Besuch lohnt auf jeden Fall zu jeder Jahreszeit. Gebaut zu Ehren des Kaisers Meji und Kaiserin Shoken wurde er 1920 fertig gestellt, jedoch leider wie so viele andere Tempel und Schreine während der Wirren des ersten und zweiten Weltkrieges zerstört und schliesslich wieder aufgebaut. Eines der wenigen nicht zerstörten Bauwerke ist das Himeji Castle (siehe „Himeji“). Der Fussweg zum Schrein (je nach Schrittgeschwindigkeit ca. 10 Minuten) ist gesäumt von Bäumen, kleinen Bachläufen und unzähligen zum Teil auf kleinen Täfelchen beschriebenen Pflanzen. Auf den Holztafeln kann man Wünsche und Hoffnungen verewigen, die dann hoffentlich auch in Erfüllung gehen. Man kann dort ebenso die Mönche sehen – manchmal auch Hochzeitszeremonien.

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Der Weg zum Tempel ist gesäumt von Bäumen, wie üblich sehr gepflegt und besonders im Frühjahr sehr schön. Im Sommer kann man sich hier eine Auszeit nehmen, der angrenzende grosse Park (siehe Yoyogi Park) ist Spielwiese für Jogger, Bands, verliebte Paare, usw.

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4. Sonntag morgens tummeln sich hier diverse Cosplayer, Gothics und Rockbands.

Blick von der Brücke aus zur Station hin:

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5. Das Olympiastadion

Anlässlich der olympischen Spiele von 1964 gebaut, vom Architekten Kenzo Tange entworfen.