Narai ist ein absolut faszinierender Geheimtipp abseits der ausgetretenen Touristenpfade. Läuft man durch das idyllische Bergdorf, so wähnt man sich augenblicklich in der Zeit zurückversetzt. Denn die seit 1978 denkmalgeschützten und inzwischen renovierten Gebäude sind noch aus der Edo-Periode!

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Zu dieser Zeit markierte Narai die Mitte zwischen Kyoto und Tokyo, was es zum idealen Rastpunkt auf der Nakasendo-Reiseroute machte.

Es gibt zwei Schreine, jeweils am Nord- und Südende des Dorfes, sowie 5 Tempel zwischen den Häuserreihen der Hauptstraße.

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Entlang der malerischen, Ukiyoe-esquen Hauptstraße findet man unzählige Geschäfte, welche eine Vielzahl an selbstgemachten Speisen und Handwerkskunst verkaufen.

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Vorsicht scharf – aber lecker 🙂 500 Yen je Bund

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Zwar ist Narai unter Japanern durchaus bekannt, da ich hier an diesem Tag anscheinend der einzigste westliche Tourist war, wurde ich gleich zwei Mal von den wirklich freundlichen Verkäufern zum Tee eingeladen. Die Verkaufsräume grenzen nämlich gleich an die Wohnräume an.

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Die Restaurants und traditionellen Teehäuser sind ebenfalls einen Besuch wert. Hier kann man einzigartig und stilvoll einen Tee, Kaffee oder gar eine Mahlzeit genießen.

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Bei Usagi gibt es. u.A. leckeres Gemüsecurry für 700 Yen!

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Anfahrt:

Nach Narai kommt man von Tokio aus am Besten über Shiojiri. Die Fahrt dauert insgesamt ca. 3 Stunden.

Shinjuku —> Shiojiri —> Narai

An dieser Stelle sei übrigens nochmals der japanische Fahrplandienst „Hyperdia“ empfohlen, diesen gibt es auch als App oder direkt unter: http://www.hyperdia.com/

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